Eine Frage der Technikpdf

Innovationen sind der Motor für Entwicklungen, die Unternehmen erfolgreicher machen. Sie sind die Grundlage für neue Dienstleistungen und Produkte. In einer dynamischen Welt der ständigen Veränderungen ermöglichen sie es, uns an die wechselnden Bedürfnisse unserer Kunden anzupassen. Dabei kommt es besonders auf die richtige Technik an.

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Notruf- und Service-Leitstelle erhielt höchste Zertifizierungen

Piepenbrocks Notruf- und Service-Leitstelle (NSL) wurde nach der VdS-Richtlinie 3138 und der Europäischen Norm EN 50518 überprüft und zertifiziert. Damit gehört sie zu den modernsten Leitstellen zum Empfangen, Überwachen und Bearbeiten von Alarm- und Störmeldungen im gesamten Bundesgebiet. Mit ihrer neuen Alarmempfangstechnik ist die Leitstelle in der Lage alle auf dem Markt verfügbaren Protokolle entgegenzunehmen und zu bearbeiten.


Die NSL ist direkt an Piepenbrocks Revier- und Interventionsdienste angebunden und sorgt damit für eine konsequente Alarmverfolgung und lückenlose Dokumentation. Geht ein Alarm ein, setzt der Alarmdienst der NSL in Kooperation mit den operativen Einheiten des Unternehmens sofort alle mit dem Auftraggeber abgestimmten Alarm- und Maßnahmenpläne um.

Zertifiziert nach modernsten Standards
Zum Zeitpunkt der Zertifizierung von Piepenbrocks NSL hatten sich bundesweit nur wenige Unternehmen nach der VdS-Richtlinie 3138 überprüfen lassen. Im Falle der EN 50518 erfüllten im August 2015 17 von 250 Leitstellen die Normanforderungen. Die NSL ist nicht nur für Endkunden und Errichter von Gefahrenmeldeanlagen ein interessanter Partner, sondern auch für Leitstellenbetreiber ohne eigene Alarmempfangsstelle. Baulich wurde das NSL-Gebäude zum Hochsicherheitstrakt, der sowohl außen als auch innen permanent alarm- und videoüberwacht wird. Durch entsprechende Versorgungs- und Backup-Einrichtungen arbeitet die Leitstelle absolut autark und gewährleistet einen ausfallsicheren Rund-um-die-Uhr-Betrieb.


Piepenbrock Technisches Management

Bei der Technik und den Verfahren der Reinigung sorgen stetige Weiterentwicklungen dafür, dass die Qualität der Dienstleistungen gesteigert wird. Piepenbrock führte deshalb ein in der Branche einzigartiges Technisches Management ein. Mehr als 50 ausgewiesene und anerkannte Reinigungsexperten stehen für die reibungslose Abwicklung von Groß- und Spezialprojekten und den kontinuierlichen Verbesserungsprozess der jeweiligen Dienstleistung.

Im Jahr 2012 wurde ein bedeutender Meilenstein in puncto Erfahrungsaustausch und Arbeitsqualität gelegt. Die bislang bundesweit verteilten Experten wurden der zentralen Fachabteilung in Osnabrück zugeordnet. Mit diesem Schritt optimierte Piepenbrock die Qualifizierung und Weiterentwicklung seiner Fachleute.

Zusätzlich engagieren sich die Mitglieder des Technischen Managements in der Verbandsarbeit, um Standards zu definieren und die Zukunft der Gebäudereinigerbranche mitzugestalten. Das geschieht beispielsweise bei der Europäischen Forschungsgemeinschaft Reinigungs- und Hygienetechnologie e. V. (FRT). Sie initiiert firmenübergreifende Forschungsvorhaben und betrachtet ökologische sowie qualitative Anforderungen an Reinigung und Hygiene.


Ökologische Technologien

Ein wichtiges Tätigkeitsfeld des Technischen Managements ist die Ökologie. Denn die Auswirkungen der Reinigung auf die Umwelt werden vor allem durch die Anwendungsintervalle sowie die eingesetzten Methoden und Techniken bestimmt. Deshalb überprüft das Technische Management die von Piepenbrock angewandten Verfahren regelmäßig.

  • Effiziente energie- und wassersparende Reinigungsverfahren verringern negative Umweltauswirkungen.
  • Beim Einsatz von Reinigungsautomaten reduzieren integrierte Dosiertechniken den Chemieverbrauch erheblich.
  • Um Emissionen zu minimieren, setzt das Familienunternehmen standardmäßig ergonomische Staubsauger mit Mikrofiltertechnik ein. Sie vermeiden, dass Staub entsteht und großflächig verteilt wird. Die effizienten Geräte reduzieren gleichzeitig den Energieverbrauch.
  • In batteriebetriebenen Maschinen setzt Piepenbrock standardisiert langlebige Gel-Batterien ein.
  • Mikrofasertücher sparen bei der Reinigung von Oberflächen Ressourcen ein: Abrasive Fasern tragen wasserlösliche Verschmutzungen und Fettrückstände wie Fingerabdrücke ab und vermindern den Einsatz von Chemie.
  • Dosiervorrichtungen sorgen dafür, dass Reinigungs- und Pflegemittel sparsam und effektiv verwendet werden.


Fassadenreinigung mit Osmose

Piepenbrock ist stets auf der Suche nach effizienten Reinigungsverfahren. So bietet das Unternehmen die Reinigung von Glas- und Fassadenflächen unter Einsatz von Osmose an. Das physikalische Verfahren der Umkehrosmose filtert die im Wasser enthaltenen Mineralien vor der Reinigung heraus. Dieser Prozess kann mit Hilfe mobiler Flaschenfiltersysteme oder größerer Anlagen auf PKW-Anhängern durchgeführt werden. Demineralisiertes Wasser macht es möglich, Fassaden bis in große Höhen mit Hilfe von Teleskopstangensystemen zu reinigen. Damit kann in vielen Fällen auf Steighilfen wie Leitern oder Gerüste verzichtet werden. Osmosewasser trocknet im Gegensatz zu unbehandeltem Wasser rückstandsfrei auf der Scheibe. Ein Nachtrocknen der gereinigten Fläche entfällt.


Nilco: Praxistest eines Staubsaugers

In einem intensiven Praxistest prüften Piepenbrock-Reinigungskräfte den Staubsauger „Nilco S20 Eco Power“ auf seine Alltagstauglichkeit. Er verbraucht dank verbesserter Technologie weniger Strom und kann von 1000 Watt auf eine 500-Watt-Silentstufe (54 dB) umgeschaltet werden. Das ergonomisch geformte, leistungsstarke Profigerät verfügt  serienmäßig über einen Hepafilter.


Trockeneisreinigung

Den besonderen Sauberkeitsansprüchen der Produktionstechnik trägt das Verfahren der Trockeneisreinigung Rechnung. Die Nachfrage nach dieser materialschonenden Reinigungsmethode hat sich 2014 signifikant erhöht. Entsprechend stockte Piepenbrock seine Kapazitäten auf und investierte in mehrere Trockeneisreinigungsanlagen. Das Verfahren überzeugt durch Kosteneffizienz und ein optimales Reinigungsergebnis. Bei der Trockeneisreinigung wird die zu reinigende Oberfläche mittels Druckluft mit -78 Grad Celsius kalten CO2-Pellets beschossen. Aufprall und punktuelle Unterkühlung sorgen dafür, dass sich unerwünschte Beschichtungen und Beläge problemlos ablösen. Das feste Kohlendioxid sublimiert und löst sich ohne zwischenzeitlich zu verflüssigen rückstandsfrei „in Luft auf“.

Zudem ist das Verfahren hochgradig umweltfreundlich. Die Pellets sind nicht nur farb- und geruchlos, sondern auch klimaneutral, ohne dass umweltschädigende chemische Zusatzstoffe beigemischt werden müssen. Die drei Millimeter kleinen Geschosse müssen nicht künstlich hergestellt werden, sie entstehen als Nebenprodukte anderer industrieller Prozesse – zusätzliche Energie wird nicht verbraucht. Im Gegensatz zu sonstigen Methoden der technischen Reinigung mit Hochdruckwasserstrahlen oder dem Sandstrahlen entstehen bei der Trockeneisreinigung keine Sekundärabfälle wie Schmutzwasser oder Sand.


Schulungen im Technologiezentrum

Piepenbrock schult seine Mitarbeiter gezielt darin, negative Umweltauswirkungen gering zu halten und ihre Gesundheit zu schützen. Dabei lernen sie, wie Reinigungsgeräte und -lösungen korrekt verwendet werden und dass eine genaue Planung der Arbeitsabläufe unerwünschte Umweltfolgen minimiert. Der betriebliche Umweltschutz, der den Umgang mit Betriebsmitteln regelt, ist im integrierten Managementsystem verankert. Art und Menge der Betriebsmittel beschränken die Piepenbrocker auf ein Mindestmaß, das eventuelle Risiken für Mensch und Umwelt minimiert. Softwarelösungen dokumentieren und steuern den Verbrauch.

Den Großteil seiner Schulungen führt Piepenbrock im hauseigenen Technologiezentrum durch. Praktische Fähigkeiten zu erwerben ist für Gebäudereiniger essenziell. Moderne Reinigungsverfahren, technische Spezifikationen sowie das sichere Handling von Maschinen und Geräten sind wesentliche Themen für Bereichsleiter und Reinigungskräfte. Auf dem 210 Quadratmeter großen Trainingsgelände haben Schulungsteilnehmer unter realen Bedingungen die Möglichkeit Geräte, Maschinen sowie Reinigungstextilien und -mittel anzuwenden. Seit Frühjahr 2013 bieten Glassicherheitsgeschirr und Steckleitern erweiterte praktische Übungsmöglichkeiten für die Glas- und Fassadenreinigung.


Betreuung von Bachelorarbeiten

Piepenbrock begleitet wissenschaftliche Arbeiten im Rahmen von Dualen Studiengängen. Im Gegenzug bringen die Studierenden ihr an der Hochschule erlangtes Wissen unmittelbar in das Unternehmen ein und sorgen so für einen kontinuierlichen Austausch. Zwei erfolgreiche Arbeiten behandelten bereits das Thema Nachhaltigkeit.

  • Eine der Arbeiten befasste sich mit der Entwicklung eines Nachhaltigkeitskennzahlensystems. Sie führte alle relevanten Daten zusammen und brachte eine individuelle Piepenbrock-Nachhaltigkeits-Scorecard hervor. Diese dient dazu, Fort- und Rückschritte des Nachhaltigkeitsmanagements zu dokumentieren sowie Kennzahlen im Gebäudemanagement auf Unternehmens- und Auftragsebene zu erheben.

  • Eine weitere Abschlussarbeit betrachtete die Relevanz eines Nachhaltigkeitsmanagements am Beispiel Piepenbrocks. Es wurde das Fazit gezogen, dass die Nachhaltigkeitsaktivitäten aufgrund wachsender Kundenanforderungen und möglicher gesetzlicher Änderungen intensiviert werden sollten.


Nachhaltiges Datenmanagement mit DigiPen

Der DigiPen entlastet Objekt- und Bereichsleiter bei ihren administrativen Aufgaben. Mit seiner Hilfe wird Geschriebenes automatisch digitalisiert und anschließend weiterverarbeitet. Das verkürzt die Dauer des Informationstransfers und räumt den Mitarbeitern mehr Zeit dafür ein, ihre Kunden zu betreuen und ihre Kernaufgaben zu erfüllen. Der „digitale Stift“ verfügt neben einer herkömmlichen Kugelschreibermine über einen optischen Sensor. Während der Mitarbeiter wie gewohnt das Dokument in Papierform ausfüllt, erfasst ein auf Papier gedrucktes Raster die Daten. Per Bluetooth-Übertragung werden diese anschließend an einen PDA übertragen, der das digitalisierte Material direkt an den zentralen Server in Osnabrück weiterleitet. Dadurch entfällt der Papiertransport und der Datentransfer verkürzt sich. Etwa 300 Digipens sind inzwischen bei Piepenbrock im täglichen Gebrauch und sorgen jeden Monat dafür, dass 40 000 Arbeitsbelege und -nachweise effizient verarbeitet werden können.


Mobile Sicherheit „just in time“

Die Piepenbrock Sicherheit setzt auf innovative Sicherheitslösungen. Ein Beispiel ist die mobile Personen- und Gepäckkontrolle, die das Unternehmen für den akuten Sicherungsbedarf bereithält. Sie ist die „Just-in-time-Lösung“ in der Personen- und Gepäckkontrolle. Seit Juni 2012 betreibt Piepenbrock die mobile Kontrollstelle, die mit allen wichtigen Prüfinstrumenten ausgestattet und ohne zusätzlichen Organisationsaufwand direkt einsatzfähig ist. Sie beinhaltet eine Gepäckprüfanlage, eine Torsonde, Handsonden und einen KFZ-Spiegel für die Unterbodenkontrolle. Die Kontrollstelle kann innerhalb kürzester Zeit auf- und abgebaut sowie unkompliziert und platzsparend auf einem absenkbaren 2,5-Tonnen-Anhänger zum Zielort transportiert werden.



Verpackungstechnik effizient entwickeln

LoeschPack und Hastamat überzeugen ihre Kunden mit innovativen Produkten und zukunftsweisenden Lösungskonzepten. Für den Erfolg entscheidend ist das konsequente Innovationsmanagement der Unternehmen. Die Entwicklung von neuen Produkten ist gerade in der Maschinenbauindustrie ein bestimmender Faktor für den Unternehmenserfolg. Daher orientiert sich das Innovationsmanagement der Piepenbrock-Tochterfirmen an einem spezifisch auf ihre Bedürfnisse abgestimmten Prozessmodell. Entwicklungsvorhaben werden in einzelne Abschnitte und so genannte „Tore“ unterteilt. Die Einteilung erfolgt sachlogisch. Eine Neuentwicklung wird zu Beginn des Prozesses zunächst im Hinblick auf ihre technische und betriebswirtschaftliche Güte analysiert. Erst dann erfolgen die Übergabe an die Entwicklung und schließlich die Markteinführung.

Trotz der Einführung von standardisierten Prozessen, die das dynamische Wachstum der Hersteller von Verpackungsmaschinen notwendig macht, bewahren sich die Unternehmen ihre Flexibilität. Dafür werden von LoeschPack und Hastamat Stellen für Forschung und Entwicklung im standardisierten Prozess eingeplant, um Innovationen ausreichend Raum zu geben. Gleichzeitig verschreiben sich beide Unternehmen einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess, in den sich jeder Mitarbeiter einbringen kann. Technische und organisatorische Fragen werden in hierarchie- und abteilungsübergreifenden Teams diskutiert. So werden Lösungen von Akteuren aller Fachgruppen erarbeitet.


Am Kunden orientiert

Piepenbrocks Tochterfirmen koppeln die Faktoren Kundennutzen, -orientierung und -integration eng an den Entwicklungsprozess. Bei einigen Projekten beziehen LoeschPack und Hastamat ihre Auftraggeber durch Workshops gezielt in den Entwicklungsprozess ein. Die gemeinsame Auswirkungsanalyse (FMEA) ermittelt die Kundenbedürfnisse und erhöht die technische Zuverlässigkeit der Produkte. Pro Jahr führen beide Unternehmen zahlreiche Detailverbesserungen über das gesamte Produktportfolio durch und entwickeln gleichzeitig komplett neue Verpackungsmaschinen.


Modulares Konstruktionskonzept reduziert Kosten

Ein wichtiger Innovationsschritt ist die Entwicklung von Modulen, die in verschiedenen Maschinentypen eingesetzt werden können. Das reduziert die Entwicklungskosten und schafft wertvolle Synergien. Im Innovationsprozess macht Hastamat gute Erfahrungen mit Parametric Design. Einmal konstruierte Maschinenteile können per Mausklick adaptiert und auf die vom Kunden gewünschte Größe angepasst werden. Modulare Komponenten kommen in verschiedenen Maschinentypen zum Einsatz und sind in der Größe skalierbar. In der Praxis verkürzt sich dadurch die Konstruktionszeit für individuelle Kundenanforderungen.


Produktmanagement mit System

Piepenbrocks Töchter im Verpackungsmaschinenbau nutzen an allen Standorten ein modernes Produktdaten-Management-System. Die Software dient zur Stammdatenpflege aller Konstruktionsdaten. Neue CAD-Systeme sind exakt auf die Anforderungen im Maschinenbau abgestimmt. Sie vereinfachen den Austausch von Daten mit Zulieferern und externen Konstruktionsbüros. Die Systeme erlauben parametrische Konstruktionen und sind über ein direktes Interface mit dem vorhandenen SAP-System verknüpft.


Verpackungstechnik effizient entwickeln

LoeschPack und Hastamat überzeugen ihre Kunden mit innovativen Produkten und zukunftsweisenden Lösungskonzepten. Für den Erfolg entscheidend ist das konsequente Innovationsmanagement der Unternehmen. Die Entwicklung von neuen Produkten ist gerade in der Maschinenbauindustrie ein bestimmender Faktor für den Unternehmenserfolg. Daher orientiert sich das Innovationsmanagement der Piepenbrock-Tochterfirmen an einem spezifisch auf ihre Bedürfnisse abgestimmten Prozessmodell. Entwicklungsvorhaben werden in einzelne Abschnitte und so genannte „Tore“ unterteilt. Die Einteilung erfolgt sachlogisch. Eine Neuentwicklung wird zu Beginn des Prozesses zunächst im Hinblick auf ihre technische und betriebswirtschaftliche Güte analysiert. Erst dann erfolgen die Übergabe an die Entwicklung und schließlich die Markteinführung.

Trotz der Einführung von standardisierten Prozessen, die das dynamische Wachstum der Hersteller von Verpackungsmaschinen notwendig macht, bewahren sich die Unternehmen ihre Flexibilität. Dafür werden von LoeschPack und Hastamat Stellen für Forschung und Entwicklung im standardisierten Prozess eingeplant, um Innovationen ausreichend Raum zu geben. Gleichzeitig verschreiben sich beide Unternehmen einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess, in den sich jeder Mitarbeiter einbringen kann. Technische und organisatorische Fragen werden in hierarchie- und abteilungsübergreifenden Teams diskutiert. So werden Lösungen von Akteuren aller Fachgruppen erarbeitet.


Am Kunden orientiert

Piepenbrocks Tochterfirmen koppeln die Faktoren Kundennutzen, -orientierung und -integration eng an den Entwicklungsprozess. Bei einigen Projekten beziehen LoeschPack und Hastamat ihre Auftraggeber durch Workshops gezielt in den Entwicklungsprozess ein. Die gemeinsame Auswirkungsanalyse (FMEA) ermittelt die Kundenbedürfnisse und erhöht die technische Zuverlässigkeit der Produkte. Pro Jahr führen beide Unternehmen zahlreiche Detailverbesserungen über das gesamte Produktportfolio durch und entwickeln gleichzeitig komplett neue Verpackungsmaschinen.


Modulares Konstruktionskonzept reduziert Kosten

Ein wichtiger Innovationsschritt ist die Entwicklung von Modulen, die in verschiedenen Maschinentypen eingesetzt werden können. Das reduziert die Entwicklungskosten und schafft wertvolle Synergien. Im Zuge der Nachhaltigkeitsstrategie hat LoeschPack seine Falteinschlagmaschinen auf den Einsatz von Bio-Folie optimiert. Sie basiert auf erneuerbaren Ressourcen wie Maisstärke und ist somit biologisch abbau- und kompostierbar.


Produktmanagement mit System

Piepenbrocks Töchter im Verpackungsmaschinenbau nutzen an allen Standorten ein modernes Produktdaten-Management-System. Die Software dient zur Stammdatenpflege aller Konstruktionsdaten. Neue CAD-Systeme sind exakt auf die Anforderungen im Maschinenbau abgestimmt. Sie vereinfachen den Austausch von Daten mit Zulieferern und externen Konstruktionsbüros. Die Systeme erlauben parametrische Konstruktionen und sind über ein direktes Interface mit dem vorhandenen SAP-System verknüpft.


System NEO verleiht Böden neuen Glanz

Die Beschichtung von Böden ist eine wichtige Aufgabe in der Gebäudereinigung. Planol präsentierte ein multifunktionales System zur Reinigung und Beschichtung von verschiedenen Bodenarten. Das Hanauer Unternehmen entwickelte ein Gesamtkonzept mit dem Namen „System NEO“. Es besteht aus aufeinander abgestimmten Produkten zur Grundreinigung, Beschichtung, Unterhaltsreinigung und Nachbehandlung. Im ersten Schritt werden die stark beanspruchten Flächen mit den Reinigern Plano TOP oder dem Grundeiniger Universal gereinigt. Beide Produkte arbeiten in einem leicht alkalischen ph-Wert-Bereich und zeichnen sich durch ihre hohe Materialverträglichkeit und gute Reinigungsleistung aus. Anschließend kommt Planols Neuentwicklung Acrynol Metallic NEO zum Einsatz. Dabei handelt es sich um eine nach DIN 18032 zertifizierte Emulsion, die extrem strapazierfähig ist und auf nahezu allen wasserbeständigen Bodenarten zum Einsatz kommen kann. Nach der Beschichtung wird das Tagesgeschäft mit einem Unterhaltsreiniger wie Planofloor oder Ultraplan bestritten, die sich durch gute Reinigungsergebnisse und Kompatibilität zu unterschiedlichsten Bodenarten auszeichnen.


Innovationen bei Planol

Das Tochterunternehmen Planol produziert Reinigungsmittel unter hohen, nach DIN-EN-ISO-9001:2008 zertifizierten Sicherheits- und Umweltstandards. Die Herstellung unterliegt ständigen technischen Weiterentwicklungen und ist auf Umweltverträglichkeit ausgerichtet. Daher entwickelt Planol Erzeugnisse, die den Kriterien des Umweltbundesamts zur ökologischen Verträglichkeit von Wasch-, Reinigungs- und Pflegemitteln entsprechen. Enthalten sind Aspekte zur Einstufung, Kennzeichnung, Dosierung, Verpackung, Entsorgung und zu Inhaltsstoffen. Unterhalb eines festgelegten Grenzwertes gelten Produkte in der vorgegebenen Dosierung als ökologisch empfehlenswert.


Neuentwicklung chemischer Produkte

Ein wichtiges Aufgabenfeld von Planol ist die Neuentwicklung von Produkten. Dabei richtet sich das Unternehmen nach den Anfragen der Kunden und erstellt entsprechende Produktmuster. Diese werden anschließend hinsichtlich ihrer Praxistauglichkeit analysiert und auf ihre Umsetzung hin überprüft. Wird das Produkt als vorteilhaft eingestuft, leitet Planol die Neuentwicklung in die Wege und führt es unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten ein.

Zwischen 2011 und 2013 entwickelte Planol zahlreiche neue Produkte. Dazu gehörten „Plano SHINE“, „Plano SOFT“, „Plano CLEAN“, „Ultraplan“, „Grundreiniger universal“ und „Plano TOP“ sowie die Produkte für Reinigungsautomaten „Planomat I“, „Planomat N“ und „Planomat A“. Neben Neuentwicklungen optimiert Planol sämtliche Produkte, die bereits zum Portfolio gehören. So erfolgen in regelmäßigen Abständen Anpassungen an die jeweils gültigen gesetzlichen Vorgaben.