Meilenstein CO2-Bilanzpdf

Piepenbrock setzt mit der ersten CO2-Bilanz der Unternehmensgeschichte einen Meilenstein. Sowohl der Dienstleistungssektor als auch die Tochterunternehmen LoeschPack, Hastamat und Planol wurden hinsichtlich ihrer Kohlendioxid-Emissionen der Jahre 2010 bis 2012 untersucht. Dabei arbeitete Piepenbrock mit First Climate zusammen, einem weltweit führenden Projektentwickler und Dienstleister für die Themen Klimaschutz und Wasser. Die Emissionsberechnungen richteten sich nach dem international anerkannten Greenhouse Gas Protocol und der ISO-Norm 14064. Die Emissionsfaktoren stammen aus wissenschaftlich anerkannten Datenbanken und werden bei Neuerungen angepasst. Berücksichtigt werden folgende sechs im Kyoto-Protokoll definierte Treibhausgase, die anhand von Koeffizienten in CO2-Äquivalente umgerechnet werden:

  • CO2 – Kohlendioxid
     
  • CH4 – Methan
     
  • N2O – Distickstoffoxid
     
  • HFC – Teilhalogenierte Fluorkohlenkohlenwasserstoffe
     
  • PFC – Vollhalogenierte Fluorkohlenkohlenwasserstoffe
     
  • SF6 – Schwefelhexafluorid

Emissionen nach Scopes

Gemäß Greenhouse Gas Protocol und ISO-Norm 14064 werden die einzelnen Emissionsquellen sogenannten Scopes zugeordnet. Die Betrachtung und ggf. Kompensation von Scope-1- und Scope-2-Emissionen ist laut dem Protokoll zwingend vorgeschrieben. Die Betrachtung und Kompensation von Scope-3-Emissionen ist keine Pflicht, jedoch müssen mindestens 95 Prozent aller Unternehmensemissionen in die Treibhausgasbilanz einfließen. Um eine Emissionsquelle von unter fünf Prozent der Gesamtemissionen wegen Geringfügigkeit ausschließen zu können, müssen die Emissionen zunächst ermittelt werden. Oft fallen bei Scope 3 vor allem Geschäftsreisen ins Gewicht, je nach Unternehmen und Branche aber auch die Arbeitswege der Mitarbeiter.

  Typ Emissionsquellen
Scope 1 direkte Emission Heizung, Fuhrpark
Scope 2 indirekte Emission Strom
Scope 3 indirekte Emission Geschäftsreisen, Arbeitswege,
Papier, Wasser

Mitarbeit an Leitfaden für Klimareportings

Piepenbrock unterstützte das Projekt „Grundlagen für ein einheitliches Emissions- und Klimastrategieberichtswesen in Deutschland“. Ziel war es, einen Leitfaden für Klimareportings zu etablieren. Die Initiative wurde von WWF Deutschland und CDP Deutschland ins Leben gerufen und von der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) des Bundesumweltministeriums gefördert. Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größen arbeiteten daran mit, Bewertungsmaßstäbe zu definieren, um Emissionen einheitlicher zu erfassen. Das soll dazu beitragen, Treibhausgase zu verringern und die ambitionierten Klimaziele in Deutschland zu erreichen. Die Unternehmen testeten einen von den Projektinitiatoren entwickelten Leitfaden und Umsetzungshilfen für CO2-Bilanzen auf ihre Tauglichkeit in der Praxis. Am Ende stand eine Anleitung, die berichterstattenden Unternehmen den Einstieg in die Emissionsberechnung erleichtert. Damit sollen Klimaberichte verständlicher und vergleichbarer gemacht sowie den Lesern ein erhöhter Nutzwert geboten werden.

Gogreen-Zertifikat für Piepenbrock

Die Deutsche Post zertifizierte Piepenbrock für die Nutzung von umweltfreundlichen DHL-Produkten. Die Auszeichnung erhielt das Familienunternehmen beispielsweise für den Einsatz des Gogreen-Programms beim Versand seines Unternehmensmagazins Panorama. Bei der Nutzung von Gogreen-Produkten werden alle transportbedingten CO2 -Emissionen ausgeglichen. Außerdem zahlt Piepenbrock für jede Sendung mit der Deutschen Post einen Aufschlag, den die DHL zu 100 Prozent für registrierte Klimaschutzprojekte auf der ganzen Welt einsetzt. Im Jahr 2014 kompensierte der Gebäudedienstleister auf diese Weise mehr als 1,3 Tonnen Kohlenstoffdioxid. Welche globalen Projekte genau unterstützt werden, können Sie hier nachlesen:
http://www.dpdhl.com/de/verantwortung/umweltschutz/gruene_produkte_und_services/klimaschutzprojekte.html

Für mehr Informationen über die Unternehmensbereiche klicken Sie hier:
Analyse der Ergebnisse 2015

Piepenbrock ist ein Unternehmen mit vielen Mitarbeitern und einem großen Fuhrpark. Da der Gebäudedienstleister hauptsächlich in Deutschland tätig ist, fallen kaum Flugreisen an. Der Fuhrpark macht einen Anteil von über 36 Prozent an den Gesamtemissionen aus, gefolgt von den Arbeitswegen der Mitarbeiter mit etwa 29 Prozent und dem Energieverbrauch mit 25 Prozent.


zzgl. 10% (Sicherheitsaufschlag zur Berücksichtigung von Datenunsicherheiten)

Gesamt- emissionen
13.346 t
Gesamt- emissionen 13.346 t
Entwicklung der Emissionen im Zeitverlauf

Gegenüber 2014 stiegen die Gesamtemissionen im Jahr 2015 um 0,3 Prozent. Dies resultierte aus einem Anstieg der Energie-Emissionen.

  2010 2011 2012 2013 2014 2015
Fuhrpark 7 987 7 771 8 232 7 262 4 949 4 747
Energie 4 132 3 667 3 901 3 500 2 986 3 273
Arbeitswege 3 535 3 789 3 807 3 807 3 807 3 807
Geschäftsreisen 98 101 109 264 280 258
Papier 54 87 99 47 72 48
Sicherheitsaufschlag (10%) 1 581 1 542 1 615 1 488 1 210 1 213
Gesamt 17 386 16 967,36 17 761,77 16 368,20 13 303,92 13 346,35
Angaben in Tonnen CO2e


Qualität der Aktivitätsdaten

Für Flug- und Bahnreisen, Energieverbrauch, Fuhrpark und Papierverbrauch liegen Primärdaten vor. Diese Emissionsquellen machen zusammen 85 Prozent der Gesamtemissionen aus. Da eine Mitarbeiterbefragung zu den Arbeitswegen sehr aufwändig ist, wurden die Distanzen und Verkehrsmittel ebenfalls geschätzt. Aufgrund der dadurch gegebenen Unsicherheit wurde mit einem Sicherheitsaufschlag von 10 Prozent gearbeitet.

  Art der Erhebung Primär- vs. Sekundärdaten Datenqualität
Energieverbrauch Rechnungswesen/Controlling Primärdaten sehr gut
Fuhrpark Krafstoffverbrauch und Kilometer liegen vor Primärdaten sehr gut
Flugreisen Kilometeranzahl je nach Strecke liegt vor Primärdaten sehr gut
Bahnreisen Kilometeranzahl liegt vor Primärdaten sehr gut
Mietwagen Kilometerzahl je Buchung liegt für die meisten Buchungen vor Primärdaten und Schätzung gut
Arbeitswege Arbeitswege und Verkehrsmittel geschätzt Schätzung zufriedenstellend
Papierverbauch Rechnungswesen/Controlling Primärdaten sehr gut


Analyse der Ergebnisse 2015

Für ein Unternehmen mit relativ vielen Geschäftsreisen weist die Treibhausgas-Bilanz von Hastamat eine Verteilung der Emissionen auf Emissionsquellen und Scopes auf, die ganz im Bereich des zu Erwartenden liegt. Da es sich um ein Maschinenbau-Unternehmen handelt, ist der Stromverbrauch in der Produktion erwartungsgemäß relativ hoch. Für den internationalen Vertrieb sind relativ viele Geschäfts-, v.a. Flugreisen nötig. Den größten Anteil an den Gesamtemissionen haben die Emissionen aus Flugreisen (57 Prozent), gefolgt von den dem Energieverbrauch (25 Prozent), und den Arbeitswegen (13 Prozent).

zzgl. 10% (Sicherheitsaufschlag zur Berücksichtigung von Datenunsicherheiten)

Gesamt-
emissionen
1.610 t
Entwicklung der Emissionen im Zeitverlauf

Die Gesamtemissionen sind zwischen 2013 und 2015 um 7 Prozent gestiegen. Der größten Veränderung gab es in diesem Zeitraum bei den Emissionen aus Geschäftsreisen und den Energieemissionen. So sind die Emissionen aus Flugreisen im Zeitraum zwischen 2013 - 2015 um 20 Prozent angestiegen. Die Energieemissionen konnten dagegen im gleichen Zeitraum um 10 Prozent gesenkt werden. Die Emissionen aus den Arbeitswegen sind im Vergleich mit den Vorjahren gleich geblieben und die Emissionen des Fuhrparks sind um 21 Prozent gesunken; die um 7 Prozent gestiegenen Papieremissionen fallen aufgrund ihrer geringen absoluten Menge kaum ins Gewicht.

  2010 2011 2012 2013 2014 2015
Fuhrpark 72 73 73 83 70 69
Energie 283 289 339 397 337 361
Arbeitswege 150 163 186 186 186 186
Geschäftsreisen 221 231 210 706 699 845
Papier 2 4 3 3 3 3
Sicherheitsaufschlag (10%) 73 76 81 137 130 146
Gesamt 802,19 835,85 892,5 1 511,48 1 424,52 1 609,89
Angaben in Tonnen CO2e


Qualität der Aktivitätsdaten

Für Flug- und Bahnreisen, Energieverbrauch, Fuhrpark und Papierverbrauch liegen Primärdaten vor. Diese Emissionsquellen machen zusammen 85 Prozent der Gesamtemissionen aus. Da eine Mitarbeiterbefragung zu den Arbeitswegen sehr aufwändig ist, wurden die Distanzen und Verkehrsmittel ebenfalls geschätzt. Aufgrund der dadurch gegebenen Unsicherheit wurde mit einem Sicherheitsaufschlag von 10 Prozent gearbeitet.

  Art der Erhebung Primär- vs. Sekundärdaten Datenqualität
Energieverbrauch eigene Immobilien Rechnungswesen/Controlling Primärdaten sehr gut
Energieverbrauch gemietete Immobilien Schätzung an der Nebenkostenabrechnung Schätzung zufriedenstellend
Fuhrpark Kraffstoffverbrauch und Kilometer liegen vor Primärdaten sehr gut
Flugreisen Kilometeranzahl je nach Strecke liegt vor Primärdaten sehr gut
Bahnreisen Kilometeranzahl liegt vor Primärdaten sehr gut
Mietwagen Kilometerzahl je Buchung liegt für die meisten Buchungen vor Primärdaten und Schätzung gut
Arbeitswege Arbeitswege und Verkehrsmittel geschätzt Schätzung zufriedenstellend
Papierverbauch Rechnungswesen/Controlling Primärdaten sehr gut


Analyse der Ergebnisse 2015

Für ein Unternehmen mit relativ vielen Geschäftsreisen weist die Treibhausgas-Bilanz von Lösch eine Verteilung der Emissionen auf Emissionsquellen und Scopes auf, die ganz im Bereich des zu Erwartenden liegt. Da es sich um ein Maschinenbau-Unternehmen handelt, ist der Stromverbrauch in der Produktion erwartungsgemäß relativ hoch. Für den internationalen Vertrieb sind relativ viele Geschäfts-, v.a. Flugreisen nötig. Den größten Anteil an den Gesamtemissionen haben die Emissionen aus Flugreisen (52 Prozent), gefolgt von den dem Energieverbrauch (28 Prozent), und den Arbeitswegen einer großen Belegschaft (15 Prozent).

zzgl. 10% (Sicherheitsaufschlag zur Berücksichtigung von Datenunsicherheiten)

Gesamt-
emissionen
2.929 t
Entwicklung der Emissionen im Zeitverlauf

Die Gesamtemissionen sind zwischen 2013 und 2014 um 26 Prozent gesunken. Zwischen 2014 und 2015 sind sie dagegen wieder leicht gestiegen (+2 Prozent). Wesentlich für den Anstieg der Emissionen sind die um 5 Prozent gestiegenen Energieemissionen. Wohingegen die Emissionen aus Geschäftsreisen sich im Vergleich zum Jahr 2014 nur unwesentliche erhöht haben (+1 Prozent) und die Emissionen aus den Arbeitswegen für den gesamten Zeitraum unverändert blieben. Die Emissionen des Fuhrparkes konnten dagegen sowohl im Jahr 2014, wie auch im Jahr 2015, jeweils im Vergleich zum Vorjahr, reduziert werden. Die Änderung der Papieremissionen fällt dagegen aufgrund ihrer geringen absoluten Menge kaum ins Gewicht.

  2010 2011 2012 2013 2014 2015
Fuhrpark 121 163 163 150 124 131
Energie 666 665 689 807 696 734
Arbeitswege 282 336 392 392 392 392
Geschäftsreisen 817 969 1 631 2 154 1 383 1400
Papier 11 9,5 11 11 8 6
Sicherheitsaufschlag (10%) 95 107 144 293 260 266
Gesamt 1 991,32 2 251,28 3 03,22 3 807,44 2 863,78 2 929,26
Angaben in Tonnen CO2e


Qualität der Aktivitätsdaten

Für Flug- und Bahnreisen, Energieverbrauch, Fuhrpark und Papierverbrauch liegen Primärdaten vor. Diese Emissionsquellen machen zusammen 85 Prozent der Gesamtemissionen aus. Da eine Mitarbeiterbefragung zu den Arbeitswegen sehr aufwändig ist, wurden die Distanzen und Verkehrsmittel ebenfalls geschätzt. Aufgrund der dadurch gegebenen Unsicherheit wurde mit einem Sicherheitsaufschlag von 10 Prozent gearbeitet.

  Art der Erhebung Primär- vs. Sekundärdaten Datenqualität
Energieverbrauch Rechnungswesen/Controlling Primärdaten sehr gut
Fuhrpark Kraffstoffverbrauch und Kilometer liegen vor Primärdaten sehr gut
Flugreisen Kilometeranzahl je nach Strecke liegt vor Primärdaten sehr gut
Bahnreisen Kilometeranzahl liegt vor Primärdaten sehr gut
Mietwagen Kilometerzahl je Buchung liegt für die meisten Buchungen vor Primärdaten und Schätzung gut
Arbeitswege Arbeitswege und Verkehrsmittel geschätzt Schätzung zufriedenstellend
Papierverbauch Rechnungswesen/Controlling Primärdaten sehr gut


Analyse der Ergebnisse 2015

Das energieintensive Herstellen von Reinigungschemie führt zu einer einseitigen Verteilung der Emissionen bei Planol. Der Verbrauch von Heizöl in der Produktion ist erwartungsgemäß relativ hoch . Gleichzeitig erfordert die Produktion viel Strom. Aufgrund der standortgebundenen Herstellung mit einem sehr kleinen Vertrieb spielen die Geschäftsreisen in der Treibhausgasbilanz eine untergeordnete Rolle. Ein größerer Anteil fällt auf die Mitarbeiterwege zurück. Der Papierverbrauch ist hingegen zu vernachlässigen.

zzgl. 10% (Sicherheitsaufschlag zur Berücksichtigung von Datenunsicherheiten)

Gesamt-
emissionen
219 t
Entwicklung der Emissionen im Zeitverlauf

Die Gesamtemissionen sind zwischen 2013 und 2014 um 16 Prozent gesunken. Zwischen 2014 und 2015 sind sie dagegen wieder leicht gestiegen (+8 Prozent). Ausschlaggeben für diese Entwicklung ist hauptsächlich die Änderung bei den Energieemissionen. Die Änderungen bei den verbleibenden Emissionsquellen fallen aufgrund ihrer geringen absoluten Menge dagegen kaum ins Gewicht.

  2010 2011 2012 2013 2014 2015
Fuhrpark 16 13 5 19 20 16
Energie 250 228 220 190 160 173
Arbeitswege 20 21 19 19 19 19
Geschäftsreisen       8 7 10
Papier 0,5 0,4 0,2 0,3 0,5 2
Sicherheitsaufschlag (10%) 29 26 24 24 21 22
Gesamt 314,86 289 268,38 259,73 226,16 240,46
Angaben in Tonnen CO2e


Qualität der Aktivitätsdaten

Für Planol liegen für alle Emissionsquellen Primärdaten vor. Zu den Arbeitswegen der Mitarbeiter wurde Anfang 2013 eine Befragung durchgeführt, die sowohl Distanz als auch Verkehrsmittel berücksichtigt hat. Die Ergebnisse der Befragung wurden auf die Vorjahre übertragen. Bei 19 Mitarbeitern im Jahr 2010 ist die sich daraus ergebende Unsicherheit minimal. Die Datenqualität ist somit insgesamt als sehr gut zu bezeichnen.

  Art der Erhebung Primär- vs. Sekundärdaten Datenqualität
Energieverbrauch Rechnungswesen/Controlling Primärdaten sehr gut
Fuhrpark Krafstoffverbrauch und Kilometer liegen vor Primärdaten sehr gut
Mietwagen Kilometerzahl je Buchung liegt für die meisten Buchungen vor Primärdaten und Schätzung gut
Arbeitswege Mitarbeiterbefragung zu Distanz und Verkehrsmittel (2014) Primärdaten gut
Papierverbauch Rechnungswesen/Controlling Primärdaten sehr gut


Umwelt

Video Piepenbrock Goes Green