Global denken, lokal handelnpdf

Im Informationszeitalter entwickelt sich die Welt gesellschaftlich, ökologisch und ökonomisch in noch nicht gekanntem Tempo. Die Menschheit als Ganzes steht vor großen Herausforderungen. Der verantwortliche Umgang mit der Umwelt und den Ressourcen wird zur Überlebensfrage und stellt heute die Weichen für die Chancen der kommenden Generationen.

Nachhaltiges Handeln als weltweite Überlebensfrage

Die Weltbevölkerung wird laut UN-Berechnungen von aktuell 7,3 Milliarden Menschen auf voraussichtlich 9,7 Milliarden Menschen im Jahr 2050 wachsen. Mit dem Bevölkerungswachstum steigen der Verbrauch fossiler Energieträger und der Ausstoß von Kohlendioxid in die Atmosphäre kontinuierlich an. Das führt nach Einschätzung einer Vielzahl renommierter Wissenschaftler zu einem dramatischen Klimawandel mit steigenden Durchschnittstemperaturen. Selbst bei einer Begrenzung des Temperaturanstiegs auf zwei Grad Celsius gegenüber vorindustriellen Zeiten ist mit gravierenden Auswirkungen auf einzelne Regionen der Welt und deren Bevölkerung zu rechnen. In der Folge wären Flüchtlingsbewegungen und zunehmende gewaltsame Auseinandersetzungen um Wasser und Nahrungsmittel zu erwarten. Gleichzeitig würden sich die natürlichen Ressourcen und Rohstoffpreise verknappen, während die Energiekosten unbekannte Höhen erreichten. Befeuert wird der Kostenanstieg durch die Energiewende, die bis spätestens zum Jahr 2020 dazu führen soll, dass der Anteil an erneuerbaren Energien am gesamten Stromverbrauch auf mindestens 35 Prozent in Deutschland steigen wird.

Schon heute übersteigt die Nutzung von natürlichen Ressourcen die Regenerationsfähigkeit der Erde deutlich. Die Folgen sind verheerend: Verlust von Ökosystemleistungen und biologischer Vielfalt, Verschlechterung der Bodenfunktionalität und Desertifikation sowie Wassermangel und Wasserverschmutzung.

Demografischer Wandel und Fachkräftemangel in Deutschland

Die niedrigen Geburtenraten in Deutschland führen dazu, dass die Einwohnerzahl trotz Zuwanderung sinkt – gleichzeitig steigt das Durchschnittsalter der Bevölkerung. Im Jahr 2060 könnte laut Demografiebericht der Bundesregierung die Bevölkerungszahl in Deutschland auf 67,6 Millionen Menschen sinken, jeder Dritte würde voraussichtlich 65 Jahre oder älter sein. Das würde Wirtschaft und Gesellschaft vor gewaltige Herausforderungen stellen. Schon heute zeichnet sich für die kommenden Jahre ein folgenschwerer Fachkräftemangel ab. Unternehmen treten in einen Wettkampf um die besten Köpfe und sind zunehmend gefordert, attraktive und integrative Arbeitsbedingungen zu bieten.

Im 2010 erschienenen „Aktionsplan CSR“ fordert die Bundesregierung, dass Unternehmen über die gesetzlichen Anforderungen hinaus freiwillig einen wesentlichen Beitrag zu einer nachhaltigen Gesamtentwicklung leisten sollen. Ziel der nationalen Strategie ist es, einen Bewusstseinswandel hinsichtlich des Werts der „Corporate Social Responsibility“ anzuregen. Die in den letzten Jahren veränderte Wahrnehmung von ökologischen und sozialen Anforderungen prägt Märkte und Branchen. Damit hat das Thema Nachhaltigkeit einen erheblichen Einfluss auf die ökonomische Zukunftsfähigkeit von Unternehmen.

Unsere Marktanforderungen erkennen und nutzen

Im Interesse des langfristigen Erfolgs bezieht Piepenbrock die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit zunehmend stärker in seine Strategie und die Unternehmensprozesse ein. Das Unternehmen beherzigt damit die Forderung der Bundesregierung, nicht nur gesetzliche Pflichten zu erfüllen, sondern der unternehmerischen Verantwortung gerecht zu werden. Für die Piepenbrock Unternehmensgruppe ergeben sich sowohl in der Dienstleistung als auch im Sondermaschinenbau laufend neue Marktanforderungen. Weltweit steigt der Wettbewerbsdruck. Kunden erwarten Qualität, ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und die Einhaltung von CSR-Standards.

Für mehr Informationen über die Unternehmensbereiche klicken Sie hier:
Potenziale in der Dienstleistung

Enorme Potenziale zur Ressourcenschonung ergeben sich im Facility Management. Die Branche verfügt allein in Deutschland über ein Marktvolumen von schätzungsweise 176 Milliarden Euro. Fast die Hälfte der in der Bundesrepublik verbrauchten Energie wird zum Erhalt und Betrieb von Gebäuden aufgewandt. Damit gehören Immobilien zu den Hauptverursachern von Kohlendioxid-Emissionen. Dienstleister stehen in der Pflicht, gemeinsam mit ihren Partnern innovative Lösungskonzepte zu entwickeln. Im Vordergrund stehen dabei der ökologisch wie ökonomisch sinnvolle Einsatz von Ressourcen, die Entwicklung von Energiemanagementsystemen, die Implementierung von Abfall- und Wassermanagement sowie der Einsatz umweltfreundlicher Reinigungstechniken und -verfahren.

In der Unterhaltsreinigung bestimmen vor allem die Reinigungsintervalle die Auswirkungen auf die Umwelt. Entscheidende Faktoren sind die angewendeten Methoden und Techniken, die zu einer Verringerung oder sogar zum Verzicht von Reinigungsmitteln führen. Die Auswahl von energie- und wassersparenden Reinigungsverfahren kann negative Einflüsse auf das Ökosystem verringern.


Innovationsdruck in der Industrie

Im Maschinen- und Anlagenbau gewinnen effiziente und umweltfreundliche Technologien an Bedeutung. Gerade Großkunden stellen immer höhere Anforderungen an die Nachhaltigkeit von Verpackungen und Maschinen. Damit verbrauchs- und emissionsarme Maschinen dem Kunden langfristig, zuverlässig und sicher zur Verfügung stehen, sind innovative Lösungen und effiziente Produktionsprozesse erforderlich. So bieten die Piepenbrock Töchter LoeschPack und Hastamat schon seit 2012 unter dem Gütesiegel „carbon neutral packaging“ die ersten kohlendioxidneutralen Maschinen des Marktes an. Über Klimaschutzprojekte gleichen sie seither diejenigen CO2-Emissionen aus, die während des Wertschöpfungsprozesses freigesetzt werden.


Innovationsdruck in der Industrie

Im Maschinen- und Anlagenbau gewinnen effiziente und umweltfreundliche Technologien an Bedeutung. Gerade Großkunden stellen immer höhere Anforderungen an die Nachhaltigkeit von Verpackungen und Maschinen. Damit verbrauchs- und emissionsarme Maschinen dem Kunden langfristig, zuverlässig und sicher zur Verfügung stehen, sind innovative Lösungen und effiziente Produktionsprozesse erforderlich. So bieten die Piepenbrock Töchter LoeschPack und Hastamat schon seit 2012 unter dem Gütesiegel „carbon neutral packaging“ die ersten kohlendioxidneutralen Maschinen des Marktes an. Über Klimaschutzprojekte gleichen sie seither diejenigen CO2-Emissionen aus, die während des Wertschöpfungsprozesses freigesetzt werden.