Piepenbrock Forst Rheinshagenpdf

Der Forst liegt im „Naturpark Stechlin-Ruppiner Land“ sowie im „Landschaftsschutzgebiet Ruppiner Wald- und Seegebiet“. 870 Hektar Fläche zählen zu den Flora-Fauna-Habitat-Gebieten (FFH) und Naturschutzgebieten (NSG). Das entspricht knapp 40 Prozent der Gesamtfläche des Forsts. Der Südhang der Zechower Berge mit seiner sekundären Heidelandschaft besteht aus Halbtrockenrasen und Calluna-Heide. Er weist Arten von besonderer Bedeutung beziehungsweise gefährdete Arten auf.
 
Dazu zählt die in Deutschland gefährdete Gewöhnliche Grasnelke (Armeria maritima ssp. elongata). Aufgrund ihres kleinen, überwiegend mitteleuropäischen Gesamtareals und einem Arealanteil in Deutschland mit 10 bis 33 Prozent hat Brandenburg eine hohe internationale Erhaltungsverantwortung. Ein weiteres Beispiel ist die Wiesen-Küchenschelle. Sie besiedelt Sand- oder Silikattrockenrasen sowie lichte kalkreiche Kiefern- oder Eichenwälder. Die besonders geschützte Art ist in Brandenburg vom Aussterben bedroht und deutschlandweit stark gefährdet.
 
Die Zechower Berge spielen als Lebensraum für die Zauneidechse eine wichtige Rolle. Das Vorkommen der Zauneidechse stellt nach Angaben der Naturparkverwaltung zusammen mit dem Bestand in der Kyritzer Heide den bedeutendsten seiner Art im gesamten Naturpark dar. Die Offenland-Lebensräume der Zauneidechse sind auf dem Gebiet der Zechower Berge durch Nutzungsauflassung und daraus resultierende Verbuschung sowie durch Baumaufwuchs gefährdet. Daher sollte die bereits praktizierte Mahd zur Reduzierung aufkommender Gehölze unbedingt fortgeführt werden. Diese Gefährdungsbeurteilung hat Piepenbrock zum Anlass genommen, ein neues Projekt mit Auszubildenden zu starten.
 
Beim Bauernsee handelt es sich um einen Moorsee, den Seerosen (Nymphaes alba) und am Rand der Kleine Wasserschlauch (Utricularia minor) besiedeln. Das Gewässer ist vollständig von einem Schwingrasenmoor umgeben. Sein Erhaltungsstand ist mit gut bewertet.

Großes Naturschutzgebiet

Der Südhang der Zechower Berge mit seiner sekundären Heidelandschaft besteht aus Halbtrockenrasen und Calluna-Heide. Er weist Arten von besonderer Bedeutung beziehungsweise gefährdete Arten auf. Dazu zählt die in Deutschland gefährdete Gewöhnliche Grasnelke (Armeria maritima ssp. elongata). Aufgrund ihres kleinen, überwiegend mitteleuropäischen Gesamtareals und einem Arealanteil in Deutschland mit 10 bis 33 Prozent hat Brandenburg eine hohe internationale Erhaltungsverantwortung.

Ein weiteres Beispiel ist die Wiesen-Küchenschelle. Sie besiedelt Sand- oder Silikattrockenrasen sowie lichte kalkreiche Kiefern- oder Eichenwälder. Die besonders geschützte Art ist in Brandenburg vom Aussterben bedroht und deutschlandweit stark gefährdet.

Die Zechower Berge spielen als Lebensraum für die Zauneidechse eine wichtige Rolle. Das Vorkommen der Zauneidechse stellt nach Angaben der Naturparkverwaltung zusammen mit dem Bestand in der Kyritzer Heide den bedeutendsten seiner Art im gesamten Naturpark dar. Gutachten bewerten die südexponierten Trockenrasenhänge und die Sandheiden in den Zechower Bergen als Lebensraum für die Zauneidechse mit hervorragend. Die Offenland-Lebensräume der Zauneidechse sind auf dem Gebiet der Zechower Berge durch Nutzungsauflassung und daraus resultierende Verbuschung sowie durch Baumaufwuchs gefährdet. Daher sollte die bereits praktizierte Mahd zur Reduzierung aufkommender Gehölze unbedingt fortgeführt werden. Diese Gefährdungsbeurteilung hat Piepenbrock zum Anlass genommen, ein neues Projekt mit Auszubildenden zu starten.

Beim Bauernsee handelt es sich um einen Moorsee, den Seerosen (Nymphaes alba) und am Rand der Kleine Wasserschlauch (Utricularia minor) besiedeln. Das Gewässer ist vollständig von einem Schwingrasenmoor umgeben. Sein Erhaltungsstand ist mit gut bewertet.

Gefährdete Arten

Der Rheinsberger Rhin ist ein naturnahes, schnell fließendes Gewässer. Mit seinen naturnahen Ufern, Bruchwäldern, Feuchtwiesen und Röhrichtbeständen bietet er vielen bedrohten Arten Nahrungs- und Lebensraum. Zu diesen Arten gehören insbesondere:

Art Gefährdungsstufe Rote Liste
Breitblättriges Knabenkraut 3, gefährdet Deutschland
Biber 1, vom Aussterben bedroht Brandenburg
Fischotter 1, vom Aussterben bedroht Brandenburg
Fransenfledermaus 2, stark gefährdet Brandenburg
Großes Mausohr 1, vom Aussterben bedroht Brandenburg
Mopsfledermaus 2, stark gefährdet
1, vom Aussterben bedroht
Deutschland
Brandenburg
Rotbauchunke 2, stark gefährdet Deutschland
Moorfrosch 3, gefährdet Deutschland
Schlingnatter 3, gefährdet Deutschland
Kammmolch 3, gefährdet Brandenburg
Großer Feuerfalter 2, stark gefährdet Deutschland
Östliche Moosjungfer 1, vom Aussterben bedroht Deutschland
Gemeine Flussmuschel 1, vom Aussterben bedroht Deutschland


Das Naturschutzgebiet Rheinsberger Rhin und Hellberge schließt das FFH-Gebiet mit ein, deshalb sind die gleichen Arten anzutreffen.