
Als bundesweit tätiger Gebäudedienstleister setzen wir täglich Fahrzeuge, Energie, Reinigungschemie, Materialien, Geräte und Wasser ein. Weitere Umweltwirkungen entstehen in der vorgelagerten Wertschöpfungskette und bei der Leistungserbringung in den Gebäuden und Anlagen unserer Kunden.
Unsere Wesentlichkeitsanalyse zeigt, dass für Piepenbrock insbesondere der Klimawandel, Umweltverschmutzung, der Umgang mit Wasser sowie Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft relevant sind. Auf diese Themen richten wir unser Umweltmanagement vorrangig aus.
Grundlage unserer Klimastrategie ist eine jährlich erstellte Treibhausgasbilanz nach dem Greenhouse Gas Protocol. Sie umfasst die direkten Emissionen unserer Geschäftstätigkeit, Emissionen aus eingekaufter Energie und wesentliche indirekte Emissionen entlang der Wertschöpfungskette.
Die Ergebnisse helfen uns zu erkennen, wo unsere größten Emissionsquellen und Einflussmöglichkeiten liegen. Daraus leiten wir Handlungsfelder für den eigenen Betrieb, die Beschaffung und unsere Dienstleistungen ab. Bilanzierungsgrenzen, Methoden, Ziele und Fortschritte stellen wir im Nachhaltigkeitsbericht transparent dar. Dabei machen wir auch kenntlich, wo Daten oder Vergleichsmöglichkeiten noch weiterentwickelt werden müssen.
Im eigenen Geschäftsbetrieb entstehen direkte Treibhausgasemissionen vor allem durch den Fuhrpark und die Wärmeversorgung unserer Gebäude. Bei der Weiterentwicklung unserer Standorte betrachten wir deshalb die Energieeffizienz der Gebäudetechnik, den Bezug erneuerbarer Energien und die Nutzung eigener Photovoltaikanlagen.
Bei der Mobilität prüfen wir alternative Antriebe und die erforderliche Ladeinfrastruktur unter Berücksichtigung der jeweiligen Einsatzbedingungen. Denn Reichweiten, Fahrprofile, Verfügbarkeit und Wirtschaftlichkeit unterscheiden sich je nach Auftrag und Standort. Auch Tourenplanung, Fahrzeugauswahl und ein effizienter Fahrzeugeinsatz gehören zu unserem Ansatz.
Ein großer Teil der bilanzierten Emissionen entsteht darüber hinaus in der vorgelagerten Wertschöpfungskette. Beschaffung, Lieferanten und eingesetzte Subdienstleistungen sind deshalb wesentliche Bestandteile der weiteren Klimastrategie.



Die Beschaffung beeinflusst sowohl die Qualität unserer Dienstleistungen als auch deren Umweltwirkungen. Das gilt insbesondere für regelmäßig und in größeren Mengen eingesetzte Reinigungschemie, Hygienepapiere, Abfallsäcke, Reinigungstextilien, Geräte und Arbeitsschutzausrüstung.
Bei der Auswahl betrachten wir neben Qualität, Arbeitssicherheit und Wirtschaftlichkeit auch umweltbezogene Kriterien. Anerkannte Umweltzeichen wie das EU Ecolabel oder der Blaue Engel bieten dabei Orientierung. Hinzu kommen beispielsweise Angaben zu Recyclingmaterialien, Langlebigkeit, Wiederverwendbarkeit und Verpackungen.
Ein erfolgreiches Beispiel stellt die nach dem EU Ecolabel zertifizierte Ecoplan-Serie unseres Tochterunternehmens Planol dar. Die Umstellung auf umweltzertifizierte Reinigungschemie ist ein zentraler Baustein unserer nachhaltigen Beschaffungsstrategie. Insbesondere neue Aufträge und Ausschreibungen berücksichtigen diese Anforderungen zunehmend systematisch, wodurch sich der Anteil zertifizierter Produkte im Beschaffungsvolumen schrittweise erhöht. Bis Ende 2026 soll der Anteil umweltfreundlicher Reinigungsprodukte mindestens 30 Prozent der eingesetzten Reinigungschemie betragen; bis 2030 ist eine Steigerung auf 50 Prozent vorgesehen.
Nicht für alle Warengruppen stehen bereits vergleichbare Produktdaten oder Zertifizierungen zur Verfügung. Deshalb entwickeln wir unsere Datengrundlage und die Kriterien für eine umweltorientierte Beschaffung schrittweise weiter. Aktuelle Anteile und Entwicklungen veröffentlichen wir im Nachhaltigkeitsbericht.
Ob eine Dienstleistung ressourcenschonender erbracht werden kann, entscheidet sich nicht allein an einem einzelnen Produkt. Maßgeblich ist das Zusammenspiel von Leistungsumfang, eingesetzten Materialien, Verfahren, Geräten, Arbeitsabläufen und der fachgerechten Anwendung. Deshalb betrachten wir unsere Leistungen immer im jeweiligen Kunden- und Objektkontext.

Wir stimmen Reinigungschemie, Dosierung, Verfahren und Geräte auf Oberflächen, Verschmutzungsgrad, Hygieneanforderungen und vereinbarte Leistungen ab. Dosiersysteme und definierte Maschineneinstellungen unterstützen einen kontrollierten Einsatz von Wasser und Reinigungsmitteln. In geeigneten Anwendungsbereichen kommen umweltzertifizierte Produkte sowie chemiereduzierte oder mechanische Verfahren zum Einsatz. Im Piepenbrock Technologiezentrum testen wir Produkte und Verfahren und qualifizieren Beschäftigte für deren fachgerechte Anwendung.

Wir unterstützen unsere Kunden beim verlässlichen und bedarfsgerechten Betrieb ihrer Gebäude und Anlagen. Wartung, technische Prüfungen und die Optimierung von Betriebszeiten und Einstellungen können dazu beitragen, unnötige Energieverbräuche zu vermeiden. Welche Potenziale bestehen, hängt von der vorhandenen Technik, der Nutzung und dem vereinbarten Leistungsumfang ab und wird deshalb objektspezifisch bewertet.

Wir richten Pflegekonzepte an Standort, Vegetation und tatsächlichem Bedarf aus. Chemische Pflanzenschutzmittel vermeiden wir, soweit dies fachlich und rechtlich möglich ist. Im Winterdienst hat die Verkehrssicherheit Vorrang. Wetterprognosen, Objektanforderungen und Einsatzpläne bilden die Grundlage für einen bedarfsgerechten Einsatz. Teilweise kommen auch abstumpfende Streumittel anstelle von Streusalz zum Einsatz.

Seit 1995 besitzt Piepenbrock eine Forstfläche im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land und im Landschaftsschutzgebiet Ruppiner Wald- und Seegebiet. Der Forst umfasst heute rund 3.270 Hektar. Davon gehören rund 870 Hektar zum Naturschutz- und Fauna-Flora-Habitat-Gebiet „Rheinsberger Rhin und Hellberge“.
Der noch stark durch Kiefern geprägte Bestand wird durch standortgerechte Laubbaumarten ergänzt und schrittweise zu einem widerstandsfähigeren Mischwald weiterentwickelt. Fachlich begleitete Aufforstungen, der Erhalt unterschiedlicher Lebensräume, seltene Baumsorten und weitere Maßnahmen zur Förderung der Artenvielfalt gehören zur langfristigen Bewirtschaftung.
Seit 2010 pflanzen wir im Rahmen der Initiative ‚Bäume pflanzen – Klima schützen‘ gemeinsam mit unseren Kunden weitere Bäume im Forst. Die Pflanzungen sind an neu generierte Umsätze aus Neuaufträgen und Vertragsverlängerungen gekoppelt. Der jeweilige Kunde erhält eine Urkunde für die in seinem Namen gepflanzten Bäume. Die Pflanzungen werden in die forstliche Entwicklung der Flächen eingebunden und stehen zugleich symbolisch für langfristige Kundenbeziehungen.
Aktuelle Umweltkennzahlen, Klimaziele, Berechnungsmethoden und Entwicklungen finden Sie im Nachhaltigkeitsbericht 2025 (PDF), Praxisbeispiele und Neuigkeiten aus Kundenobjekten, dem Technologiezentrum und dem Piepenbrock Forst veröffentlichen wir fortlaufend im Piepenbrock Blog.


30 Jahre Nachhaltigkeitsmanagement und „Piepenbrock Goes Green“, 10 Jahre Aktion „Wachstum“ und Patenschaft mit Plan International Deutschland e. V. – das Jahr 2020 steht bei uns ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit. Das feiern wir!
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Bei unseren Tochterunternehmen LoeschPack und Hastamat spielt die Nachhaltigkeit eine ebenso wichtige Rolle wie bei Piepenbrock. Dort fassen wir unser ökologisches Engagement unter dem Motto „carbon neutral packaging“ zusammen.
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