Einsatz für die biologische Vielfaltpdf

Mit zahlreichen Aktionen setzt sich Piepenbrock für den Erhalt der biologischen Vielfalt ein. Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten werden aktiv einbezogen.

Bienenstock eingeweiht

Am 27. Juni wurde die „Piepenbrock Honigfarm“ am Service Center in Osnabrück eingeweiht. Dieter Schimanski, Inhaber und Gründer von Bee-Rent, gab rund 60 interessierten Piepenbrockern bei strahlendem Sonnenschein eine Einführung in das Leben der Bienen sowie deren ökologischen und wirtschaftlichen Nutzen. „Mit dem Aufstellen des Bienenstocks möchten wir die Verbreitung von jungen, kräftigen Bienen fördern“, erklärte Holger Möllmann, der das Projekt als Mitglied des Arbeitskreises Nachhaltigkeit von der Idee bis zur Umsetzung begleitete. „Unsere Bienen werden die Pflanzen in der Umgebung des Service Centers in einem Radius von drei Kilometern anfliegen und für mehr Vielfalt und Ertrag – zum Beispiel bei Obstbäumen – sorgen.“ Mit etwas Glück kann schon in diesem Jahr die erste Honigernte eingefahren werden. Die Gläser mit frischem Bienenhonig werden dann als Geschenk an Kunden und Geschäftspartner weitergegeben. Der Bestand an Bienen, die eine zentrale Rolle in der Bestäubung von Nutzpflanzen sowie Obst- und Gemüsepflanzen einnehmen, ist seit Jahren weltweit rückläufig. Die Gründe hierfür sind vielfältig und reichen von landwirtschaftlichen Monokulturen, Schädlingsbefall und Krankheiten bis hin zum Imkermangel. Mit dem Leasing des Bienenstocks leistet Piepenbrock einen Beitrag zur Aufrechterhaltung des Bienenbestands und zur Artenvielfalt bei Pflanzen in der Umgebung seiner Unternehmenszentrale.

Pate eines Stadtbaumes in Osnabrück

Piepenbrock pflanzt nicht nur Bäume im firmeneigenen Forst in Brandenburg, sondern stiftete auch einen „Stadtbaum“ für das niedersächsische Osnabrück. Mit ihrem Projekt will die Stadt den Baumbestand im öffentlichen Bereich vergrößern. In der Hasestadt existieren bereits 60 000 Straßenbäume. Durch das Projekt „Stadtbaumpate“ können sich Bürger und Unternehmen an der nachhaltigen Begrünung der Stadt beteiligen.

Baum des Jahres im Piepenbrock Forst

Seit 2011 pflanzt Piepenbrock den „Baum des Jahres“ im Forst Rheinshagen. Jährlich ernennen diesen die Dr. Silvius Wodarz Stiftung und das „Kuratorium Baum des Jahres“, um den Wert des Baumes für die Gesellschaft hervorzuheben. Seither werden alle „Bäume des Jahres“ nachgepflanzt, um ihren Fortbestand zu sichern. Bisher wurden folgende Sorten gesetzt:

Jahr  Baumart  Wissenschafticher Name
2017 Fichte Picea abies
2016 Winterlinde Tilia cordata
2015 Feld-Ahorn Acer campestre
2014 Traubeneiche Quercus petraea
2013 Wildapfel Malus sylvestris
2012 Europäische Lerche Larix decidua
2011 Elsbeere Sorbus torminalis
2010 Vogelkirsche Prunus avium
2008 Walnuss Juglans regia
2006 Schwarzpappel Populus nigra
2005 Rosskastanie Aesculus hippocastanum
2002 Wacholder Juniperus communis


Pflanzaktion Obstbaumwiese

Im Jahr 2010 hat Piepenbrock auf einer Freifläche in dem Forst eine Obstbaumwiese mit historischen Sorten angelegt, um diese weiter zu verbreiten. Alte Obstbaumsorten werden heutzutage nur noch selten angebaut. Lediglich vereinzelte Sorten sind aufgrund lokaler klimatischer oder kultureller Umstände regional noch von Bedeutung.
Obstbaumwiesen haben jedoch eine zentrale Bedeutung für die Tierwelt. Im Frühjahr locken die Blüten unzählige Insekten an. Darüber hinaus bieten die Bäume Nistmöglichkeiten für Vögel und geben den Tieren in der Baumkrone Schutz vor Feinden, spenden Schatten und schützen vor schlechtem Wetter. Das Fallobst der Bäume dient den Tieren als Nahrungsquelle.
Jedes Jahr werden nun weitere alte Obstsorten, die in der Regel älter als 50 Jahre sind, gepflanzt. Die ältesten Sorten gibt es seit fast 1.000 Jahren. Insgesamt wurden bisher 248 Obstbäume im Piepenbrock Forst Rheinshagen gepflanzt (Stand: April 2016).


Gepflanzte Obstbaumsorten seit Herbst 2010 und die davon zehn ältesten Sorten, gegliedert nach Alter

Für mehr Informationen über die Unternehmensbereiche klicken Sie hier:
Aufnahme in Umweltallianz Sachsen



Die sächsischen Piepenbrock-Niederlassungen wurden im Oktober in die Umweltallianz Sachsen aufgenommen. Umweltstaatsminister Frank Kupfer würdigte, dass Piepenbrock bereits mit der Implementierung des Managementsystems ISO 14001 grundlegende Umweltmaßnahmen eingeleitet hatte. Auch der Einsatz von ökologischen Reinigungsmitteln und besonders emissionsarmen Fahrzeugmodellen spielte bei der Aufnahme eine wichtige Rolle. Die an der Allianz beteiligten Unternehmen erbringen freiwillig Leistungen für die Umwelt, die über das gesetzlich vorgeschriebene Maß hinausgehen. Sie wurde 1998 als freiwillige Kooperation zwischen der Sächsischen Staatsregierung und der Wirtschaft ins Leben gerufen.



Ausgezeichnete Azubi-Projekttage

Gemeinsam mit dem Naturpark Stechlin-Ruppiner Land realisiert Piepenbrock seit 2012 die „Azubi-Projekttage“. Dabei besucht eine Gruppe von Auszubildenden den firmeneigenen Forst, um sich vor Ort ein Bild von den Ökologie- und Naturschutzaktivitäten ihres Unternehmens zu machen. Die jungen Erwachsenen leisten unter der Anleitung des Piepenbrock Försters selbst aktiv einen Beitrag zum Umweltschutz, indem sie eine Heidefläche von Gehölz befreien. Bei dem Arbeitseinsatz im europaweit geschützten Lebensraum entfernen sie in Handarbeit aufkeimende Kiefern auf einer Fläche von acht Hektar.
 
Diese Maßnahme erhält langfristig die für die Heide typische Tier- und Pflanzenwelt. Heideflächen, die in Mitteleuropa ursprünglich durch mittlerweile selten gewordene Waldbrände entstanden, verschwinden heute nach und nach aus dem Landschaftsbild. Deshalb müssen diese seltenen Naturräume künstlich frei gehalten werden, um bedrohte Tierarten wie den Wiedehopf, verschiedene seltene Eidechsenarten, Schmetterlingsarten wie den Argus-Bläuling sowie heidetypische Pflanzen zu erhalten. Ein Gutachten zur Erfassung der Großschmetterlinge und Heuschrecken auf der Heidefläche von 2016 zeigt, dass das Gebiet auch sicher der Biodiversität zu den wertvollsten des Landes Brandenburg gehört.
 
An der Aktion beteiligen sich Vertreter der Piepenbrock Akademie, der Piepenbrock Forstbetriebe, des Naturparks und der Naturwacht Stechlin-Ruppiner Land. Für die zukünftigen Gebäudereiniger stehen darüber hinaus informative Vorträge über den Naturpark Stechlin-Ruppiner Land und das Engagement Piepenbrocks im Umwelt- und Naturschutz auf dem Programm.
 
Durchgeführt wurden die Projekttage zum ersten Mal im Jahr 2012. Eine Jury der UN-Dekade Biologische Vielfalt wählte sie bereits 2013 Jahr als „Ausgezeichnetes Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt“ aus. Die Initiative der Vereinten Nationen ehrt Projekte, die sich in nachahmenswerter Weise für den Erhalt der ökologischen Vielfalt einsetzen. 2015 wurde das Projekt erneut ausgezeichnet.
 
Anlässlich des fünfjährigen Jubiläums der Azubi-Projekttage 2016 pflanzten die Auszubildenden gemeinsam mit dem geschäftsführenden Gesellschafter Arnulf Piepenbrock in einem nahegelegenen Waldstück 50 Bäume, die symbolisch für die 50 bisherigen Teilnehmer der Azubi-Projekttage stehen. Im Jubiläumsjahr wurden die Azubi-Projekttage zusätzlich vom Unternehmen für die Region e. V. mit der Auszeichnung „Regional engagiert“ bedacht.







Sepp Maier pflanzte Bäume mit Rheinsberger Schülern

Die Sensibilisierung junger Menschen für nachhaltiges Denken und Handeln ist Piepenbrock ein zentrales Anliegen. Deshalb veranstaltete das Unternehmen 2012 gemeinsam mit Kunden, Lieferanten und 30 Schülern der Dr.-Salvador-Allende-Grundschule Rheinsberg eine Pflanzaktion in Rheinshagen. Daran beteiligt waren auch Torwartlegende Sepp Maier, Jan-Pieter Rau, Bürgermeister von Rheinsberg, und Jens-Peter Golde, Bürgermeister von Neuruppin.

Gemeinsam wurden historische Obstbaumsorten gepflanzt, die Vögeln geeignete Nistmöglichkeiten bieten, vor Feinden schützen und verschiedenen Waldtieren als Nahrungsquelle dienen. Bei einer spannenden Rallye erfuhren die jungen Menschen von der Bedeutung des Waldes für das Ökosystem. So bestimmten die Schüler in einem Wettbewerb verschiedene Gehölze, versuchten Tiere zu erkennen und Fährten zu lesen.






CO2-neutrale Verpackungsmaschinen



Auf der interpack 2011 stellten LoeschPack und Hastamat die CO2-neutrale Verpackungsmaschine vor. Für jede Maschine, die mit dem Siegel „carbon neutral packaging“ versehen ist, werden der Anteil an der Wertschöpfung des Unternehmens berechnet und die anteiligen Kohlendioxid-Emissionen neutralisiert. Auf Grundlage der Ergebnisse investieren die Unternehmen in ein ausgewähltes Klimaschutzprojekt. Für jede Tonne CO2, die eine verkaufte Maschine darüber hinaus im ersten Produktionsjahr verursacht, pflanzen beide Verpackungsmaschinenhersteller einen Baum im firmeneigenen Forst. Dieser neutralisiert in seinem Leben ungefähr eine Tonne Kohlenstoffdioxid und sichert den CO2-neutralen Betrieb der Maschine für ein Jahr. Seit dem Start der Aktion wurden bereits 7460 Tonnen Kohlendioxid in Klimaschutzprojekten neutralisiert. Hinzu kamen 1963 Bäume, die im firmeneigenen Forst gepflanzt wurden.


Geförderte Klimaschutzprojekte

LoeschPack und Hastamat erwarben Zertifikate zur Neutralisierung von insgesamt 6700 Tonnen. Sie investieren in folgende Klimaschutzprojekte :

Projektname Land Technologie Projekt-
standard (VCS)
Emissions-minderung Kurzbeschreibung
Windkraft in der
Inneren Mongolei
China Erneuerbare Energien: Wind

Umwandlung der Bewegungsenergie des Windes in
elektrischen Strom durch das Antreiben der
Rotorblätter und die Übertragung auf einen Generator.
VCS (pre-CDM) 261,000 t CO2e p.a. Dieses Projekt unterstützt China dabei, das Ziel geringerer Luftverschmutzung
und geringerer Treibhausgasemissionen zu erreichen.
Es umfasst 134 Windturbinen mit einer Nennleistung von jeweils 0,75 Megawatt.
Insgesamt speist der Windpark jährlich etwa 260 Gigawattstunden
Strom in das nordchinesische Stromnetz ein, und ersetzt dort Strom aus
mit fossilen Energieträgern befeuerten Kraftwerken.
Stärkung der lokalen Wirtschaft Indien Erneuerbare Energien: Strom aus Reishülsen
Verbrennung von Biomasse (aus Reishülsen)

In diesem Projekt wird der beim Erhitzen des Wassers
entstehende Dampf sowohl direkt in der Produktion zur
Papierherstellung als auch zum Antreiben von Turbinen
zur Stromerzeugung genutzt.
VCS 32,500t CO2e
p.a.
Zur Dampferzeugung, welche für die Papierherstellung erforderlich ist, wird
Biomasse (aus Reishülsen) anstatt Kohle verbrannt.
Diese neuen Maschinen liefern die ganze Elektrizität und den Dampf, welcher
für die Papierproduktion benötigt wird. Zudem wird die Wärmeenergie der
Biomasse zur Stromgewinnung genutzt.
Saubere Energie aus Wasserkraft in Karnataka Indien Erneuerbare Energie: Wasser

Die Bewegungsenergie des Wassers treibt eine Turbine
an und wird über einen gekoppelten Generator in
elektrische Energie umgewandelt.
VCS 70.144 t CO2e
pro Jahr
Das Kraftwerk besteht aus drei Turbinen mit einer Nennleistung von je
8,25 Megawatt. Dadurch werden jährlich etwa 82 Gigawattstunden Strom in das
regionale Netz eingespeist. Damit werden über 800.000 Menschen versorgt.
Es handelt sich um ein Laufwasserkraftwerk, d. h. es nutzt die
Fließgeschwindigkeit des Flusses.


CO2-neutrale Verpackungsmaschinen



Auf der interpack 2011 stellten LoeschPack und Hastamat die CO2-neutrale Verpackungsmaschine vor. Für jede Maschine, die mit dem Siegel „carbon neutral packaging“ versehen ist, werden der Anteil an der Wertschöpfung des Unternehmens berechnet und die anteiligen Kohlendioxid-Emissionen neutralisiert. Auf Grundlage der Ergebnisse investieren die Unternehmen in ein ausgewähltes Klimaschutzprojekt. Für jede Tonne CO2, die eine verkaufte Maschine darüber hinaus im ersten Produktionsjahr verursacht, pflanzen beide Verpackungsmaschinenhersteller einen Baum im firmeneigenen Forst. Dieser neutralisiert in seinem Leben ungefähr eine Tonne Kohlenstoffdioxid und sichert den CO2-neutralen Betrieb der Maschine für ein Jahr. Seit dem Start der Aktion wurden bereits 7460 Tonnen Kohlendioxid in Klimaschutzprojekten neutralisiert. Hinzu kamen 1963 Bäume, die im firmeneigenen Forst gepflanzt wurden.


Geförderte Klimaschutzprojekte

LoeschPack und Hastamat erwarben Zertifikate zur Neutralisierung von insgesamt 6700 Tonnen. Sie investieren in folgende Klimaschutzprojekte :

Projektname Land Technologie Projekt-
standard (VCS)
Emissions-minderung Kurzbeschreibung
Windkraft in der
Inneren Mongolei
China Erneuerbare Energien: Wind

Umwandlung der Bewegungsenergie des Windes in
elektrischen Strom durch das Antreiben der
Rotorblätter und die Übertragung auf einen Generator.
VCS (pre-CDM) 261,000 t CO2e p.a. Dieses Projekt unterstützt China dabei, das Ziel geringerer Luftverschmutzung
und geringerer Treibhausgasemissionen zu erreichen.
Es umfasst 134 Windturbinen mit einer Nennleistung von jeweils 0,75 Megawatt.
Insgesamt speist der Windpark jährlich etwa 260 Gigawattstunden
Strom in das nordchinesische Stromnetz ein, und ersetzt dort Strom aus
mit fossilen Energieträgern befeuerten Kraftwerken.
Stärkung der lokalen Wirtschaft Indien Erneuerbare Energien: Strom aus Reishülsen
Verbrennung von Biomasse (aus Reishülsen)

In diesem Projekt wird der beim Erhitzen des Wassers
entstehende Dampf sowohl direkt in der Produktion zur
Papierherstellung als auch zum Antreiben von Turbinen
zur Stromerzeugung genutzt.
VCS 32,500t CO2e
p.a.
Zur Dampferzeugung, welche für die Papierherstellung erforderlich ist, wird
Biomasse (aus Reishülsen) anstatt Kohle verbrannt.
Diese neuen Maschinen liefern die ganze Elektrizität und den Dampf, welcher
für die Papierproduktion benötigt wird. Zudem wird die Wärmeenergie der
Biomasse zur Stromgewinnung genutzt.
Saubere Energie aus Wasserkraft in Karnataka Indien Erneuerbare Energie: Wasser

Die Bewegungsenergie des Wassers treibt eine Turbine
an und wird über einen gekoppelten Generator in
elektrische Energie umgewandelt.
VCS 70.144 t CO2e
pro Jahr
Das Kraftwerk besteht aus drei Turbinen mit einer Nennleistung von je
8,25 Megawatt. Dadurch werden jährlich etwa 82 Gigawattstunden Strom in das
regionale Netz eingespeist. Damit werden über 800.000 Menschen versorgt.
Es handelt sich um ein Laufwasserkraftwerk, d. h. es nutzt die
Fließgeschwindigkeit des Flusses.