Allgemeine Angaben

GRI 102-1 bis 102-7: Unternehmensinformationen

Die Piepenbrock Unternehmensgruppe

Die Piepenbrock Unternehmensgruppe ist seit der Gründung im Jahr 1913 ein mittlerweile in vierter Generation inhabergeführtes Familienunternehmen. Aus dem ursprünglichen Fensterreinigungsinstitut ist einer der führenden Gebäudedienstleister in Deutschland gewachsen. Piepenbrock ist mit insgesamt 27.100 Mitarbeitern in 70 Niederlassungen und 800 Standorten bundesweit tätig. Hauptsitz des Facility-Management-Anbieters ist Osnabrück. Dort agiert die Piepenbrock Facility Management GmbH + Co. KG als regionsübergreifende Hauptniederlassung für die bundesweite Kundenansprache. Im Jahr 2020 generierte das Unternehmen Umsatzerlöse in Höhe von 634 Millionen Euro.

Als ganzheitlicher Anbieter von Facility Services verfügt das Unternehmen über umfangreiche Komplettlösungen in den vier Geschäftsfeldern Facility Management, Gebäudereinigung, Instandhaltung und Sicherheitsdienst. Ergänzt werden diese durch die Spezialdienstleistungen in der Reinraumreinigung, dem Winterdienst, der Grünanlagenpflege, dem Energiemanagement, den Betriebsmittelprüfungen sowie dem FM Consulting. Mit den Dienstleistungen entlastet Piepenbrock seine Kunden somit von Aufgaben rund um Immobilien, die nicht zu deren Kerngeschäft gehören.

Im Facility Management übernimmt der Gebäudedienstleister unterschiedliche Aufgaben des Infrastrukturellen, Technischen und Kaufmännischen Facility Managements. In der Gebäudereinigung erbringt das Dienstleistungsunternehmen das gesamte Spektrum von der Unterhalts- über die Glas- und Fassadenreinigung bis hin zur Grund- und Sonderreinigung. In diesem Segment ist Piepenbrock bereits seit Jahren Marktführer in Deutschland. Im Bereich Instandhaltung unterstützt Piepenbrock seine Kunden mit Konzepten und Leistungen in der Wartung, Inspektion, Instandsetzung und Modernisierung von technischen Anlagen sowie bei der Industriereinigung. In der Sicherheit übernimmt Piepenbrock gemeinsam mit dem Tochterunternehmen, dem Deutschen Schutz- und Wachdienst (DSW), alle Services in der Luft und am Boden, zum Beispiel beim Schutz von Flughäfen, Regierungsgebäuden oder Industrieanlagen.

Die im Jahr 2019 zur Unternehmensgruppe hinzugekommene Performance Service GmbH mit ihren umfangreichen Maschinenservices sowie die Licht, Kraft und Funk Elektroanlagen GmbH mit ihren professionellen Elektroinstallationen wurden 2020 weiter in das Unternehmen integriert.

Das Kundenportfolio im B2B-Segment ist breit gefächert und schließt Unternehmen unterschiedlichster Branchen – ob Industrie, Handel oder Dienstleistung – ein. Beispielsweise bietet Piepenbrock Lösungen in folgenden Branchen:

  • Automobil- und Zuliefererindustrie
  • Metallverarbeitende Industrie und Maschinenbau
  • Elektronik und IT
  • Chemie- und Pharmaindustrie
  • Nahrungsmittelindustrie
  • Einzel- und Großhandel
  • Transport und Logistik
  • Büro und Verwaltung
  • Energieversorgung und Netzbetreiber
  • Finanzen und Versicherungen
  • Grundstück- und Wohnungswirtschaft
  • Sozial- und Gesundheitswesen
  • Öffentliche Hand
  • Schul- und Bildungswesen
  • Kunst, Unterhaltung und Erholung

Dabei zählen Klein- und mittelständische Unternehmen ebenso zu den Auftraggebern wie Großunternehmen mit mehreren Standorten.

Neben den Dienstleistungsgeschäftsfeldern verfügt Piepenbrock auch über eine Industriesparte. So gehören mit LoeschPack, Hastamat und Planol drei industrielle Tochterunternehmen zur Piepenbrock Unternehmensgruppe. LoeschPack aus Altendorf baut und liefert flexible, hochmoderne Maschinen und Anlagen zur automatischen Verpackung von Süß- sowie Dauerbackwaren und ist damit einer der führenden Anbieter auf dem Weltmarkt. Vom Zuführen und Einlegen über das Wickeln und Falteinschlagen bis hin zum Kartonieren bietet LoeschPack das gesamte Leistungsspektrum für das Verpacken von Schokolade, Dauerbackwaren, Kaugummi, Süßwaren sowie weiteren Food- und Non-Food-Produkten.

Das zweite Tochterunternehmen Hastamat ist ebenfalls im Verpackungsmaschinenbau tätig. Der Maschinenhersteller entwickelt in Lahnau flexible Lösungen zum Wiegen, Dosieren, Zählen und Sortieren sowie Befüllen und Verschließen von Verpackungen für Stangen-Produkte, Chips, Snacks und Süßwaren sowie Non-Food-Produkte für Kunden weltweit.

Darüber hinaus ist das Tochterunternehmen Planol bundesweit einer der führenden Hersteller von Reinigungschemie mit Sitz in Hanau. Planol produziert verschiedenste Produkte zur Reinigung, Pflege und zum Erhalt von Gebäuden und Einrichtungen für den Fachgroßhandel, Großabnehmer und Wiederverkäufer in Deutschland. Dazu gehört mit Ecoplan auch eine Serie biologisch abbaubarer sowie farb- und geruchsneutraler Reinigungsmittel, die Planol auf Basis pflanzlicher Inhaltsstoffe produziert und die mit dem EU-Ecolabel zertifiziert ist. Darüber hinaus ist die Ecoplan-Serie wichtiger Bestandteil der Ökologischen Gebäudereinigung von Piepenbrock.

 

Das Jahr 2020 wurde von der COVID-19-Pandemie geprägt und beeinflusste auch das Unternehmensgeschäft von Piepenbrock. Damit der Geschäftsbetrieb aufrechterhalten werden konnte, ergriff der Gebäudedienstleister unterschiedliche Maßnahmen.

Bereits Anfang Februar 2020 aktivierte die Geschäftsführung die interdisziplinäre Arbeitsgruppe Pandemie. Sie verfolgte das Infektionsgeschehen sowie die geltenden Richtlinien und leitete daraus Empfehlungen für das unternehmerische Handeln ab. Darüber hinaus behielt die Arbeitsgruppe die Beschaffungsprozesse für Hygienegüter im Blick und sorgte gemeinsam mit der Abteilung Einkauf dafür, dass Piepenbrock auch bei Engpassprodukten jederzeit lieferfähig blieb. Dabei profitierte Piepenbrock von seinem Tochterunternehmen Planol, das mit dem Flächen-Desinfektionsmittel Planosept ein wichtiges Produkt selbst herstellte. Gemeinsam mit dem hauseigenen Marketing entwickelte die Arbeitsgruppe Hygiene- und Pandemiepläne weiter, gab unter anderem Handlungsempfehlungen, Handouts und Aushänge für Kundenobjekte sowie Mitarbeiter heraus und produzierte Videos, in denen die Geschäftsführenden Gesellschafter die Mitarbeiter über die Situation informierten. Auf seiner Website, den Social-Media-Kanälen, in Newslettern und über das Intranet informierte das Unternehmen seine Stakeholder stetig über die Situation und die entsprechenden Lösungskonzepte von Piepenbrock.

Im Service Center in Osnabrück wurden bereits früh weitreichende Maßnahmen des Infektionsschutzes umgesetzt. Beispielsweise wurden Arbeitsplätze entzerrt und durch die Nutzung zusätzlicher Räumlichkeiten Kernabteilungen aufgesplittet, um im Notfall handlungsfähig zu bleiben.

Gegenüber den Kunden reagierte Piepenbrock mit großer Flexibilität. Während es bei einigen Auftraggebern aufgrund Pandemie-bedingter Schließungen zu Leistungsreduzierungen kam, mussten zum Beispiel in kritischen Infrastrukturen Leistungsintervalle kurzfristig erhöht werden. Insgesamt gelang es, den Mitarbeitern auch in der Pandemie einen sicheren Arbeitsplatz zu bieten und Kurzarbeitsphasen gering zu halten. Während der ersten Welle der Pandemie zahlte Piepenbrock seinen von der Kurzarbeit betroffenen geringfügig Beschäftigten eine freiwillige Sonderzahlung, da diese nicht am staatlichen Kurzarbeitergeld partizipieren.

Im Vertriebsprozess stellte sich Piepenbrock ebenfalls schnell auf die neuen Anforderungen ein. Die Implementierung von MS Teams ermöglichte es, Kunden- und Interessentengespräche digital zu führen und somit trotz Kontaktbeschränkungen „eng" am Kunden zu sein. Erstgespräche im Recruiting erfolgten ebenso virtuell. Darüber hinaus beteiligte sich das Unternehmen an digitalen Messeformaten Neben internen Terminen wurde auch das Schulungsprogramm auf Onlineformate umgestellt, wofür unter anderem eine neue E-Learning-Lösung eingeführt wurde.

Mitarbeiterstruktur

GRI 102-8: Mitarbeiterinformationen

In einem Dienstleistungsunternehmen wie Piepenbrock sind die Mitarbeiter Schlüsselressource und wesentlicher Faktor für den Unternehmenserfolg. Im Jahr 2020 beschäftigt Piepenbrock bundesweit 27.100 Mitarbeiter aus 128 verschiedenen Nationen (Stand: Dezember 2020). Damit bleibt die Mitarbeiteranzahl im Vergleich zum Vorjahrkonstant. Der Großteil der Beschäftigten ist weiblich (66 Prozent) und in Teilzeit beschäftigt (82 Prozent). Mit mehr als 25.000 Mitarbeitern gehören die meisten von ihnen dem Service-Personal an.

Um in der Zukunft weiterhin über ausreichend personelle Ressourcen zu verfügen und erfolgreich wirtschaften zu können, legt Piepenbrock seinen Fokus auch auf den Nachwuchs. So bildet der Gebäudedienstleister durchschnittlich mehr als 100 junge Menschen in verschiedenen Berufen und dualen Studiengängen aus.

Zudem investiert Piepenbrock in Zeiten des Fach- und Arbeitskräftemangels mit zahlreichen Projekten und Maßnahmen in die Gewinnung, Bindung und Förderung der Mitarbeiter. Für die Weiterbildung der Beschäftigten hat das Unternehmen die eigene Piepenbrock Akademie gegründet, in der jährlich rund 65 Seminare zu verschiedenen fachspezifischen und methodischen Themen sowie zur sozialen und persönlichen Kompetenz durchgeführt werden. Darüber hinaus rief der Gebäudedienstleister im Jahr 2019 die Kampagne "Wir sind Piepenbrocker!" ins Leben und führte sie auch im Jahr 2020 weiter. In dieser gibt das Unternehmen seinen Mitarbeitern eine Stimme. In kurzen Videos und Textbeiträgen zeigen sie ihre Identifikation mit dem Unternehmen und berichten über ihre Erfahrungen mit Piepenbrock als Arbeitgeber. Zugleich drückt der Gebäudedienstleister darin das im Unternehmen vorherrschende Gemeinschaftsgefühl aus.

GRI 102-9 bis 102-10: Lieferkette

Die Piepenbrock Unternehmensgruppe bezieht die für die eigene Leistungsausführung erforderlichen Produkte und Dienstleistungen über eine Vielzahl an Lieferanten und aus den verschiedensten Lieferketten. Im Berichtszeitraum verfügt Piepenbrock über mehr als 5.018 aktive Lieferanten, deren Unternehmenssitz in Deutschland liegt. Allerdings können sich die Mutterkonzerne im Ausland befinden. 2.446 dieser aktiven Lieferanten sind Sublieferanten, die Dienstleistungen bereitstellen. Darüber hinaus gehören 2.572 aktive Warenlieferanten zu den Lieferanten von Piepenbrock.

Im Jahr 2020 gibt es keine signifikanten Änderungen der Lieferkette oder Änderungen in Bezug auf den Ort und Betrieb inklusive der Eröffnung, Schließung und Expansion bei der Piepenbrock Unternehmensgruppe.

Wirtschaftliche und ökologische Vorsorgeprinzipien

GRI 102-11: Vorsorgeprinzip oder Vorsichtsmaßnahmen

Das unternehmerische Handeln von Piepenbrock ist mit Risiken verbunden, die sich auf die ökologische, soziale und ökonomische Umwelt auswirken können. Daher ist das Unternehmen darin bestrebt, potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen, diese durch geeignete Maßnahmen zu verhindern oder in ihrer Wirkung zu begrenzen, ohne die sich bietenden Chancen für ein ertragsorientiertes Wachstum zu vernachlässigen. Dadurch sollen mögliche negative Folgen so gering wie möglich gehalten werden.

Wirtschaftliches Vorsorgeprinzip

Aufgrund der unterschiedlichen Tätigkeiten in den Geschäftsbereichen Dienstleistungen und Maschinenbau sowie den damit verbundenen unterschiedlichen Risikoprofilen verfolgt Piepenbrock eine dezentrale Organisation des Risikomanagements. Da das Unternehmen zudem Dienstleistungen in nahezu allen Branchen erbringt – sowohl im öffentlichen Sektor als auch in der Privatwirtschaft – ist es im Vergleich zu Unternehmen anderer Sparten ebenfalls krisenresistenter. Der Gebäudedienstleister misst in standardisierten Betriebs- und Zeitreihenvergleichen die Entwicklungen im laufenden Geschäft und zieht diese als Indikator für Risikopotenziale heran. Eine rollierende strategische und operative Planung ermöglicht es, zukünftige Risiken in der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage aufzudecken sowie einzuschätzen. Damit ist sichergestellt, dass mögliche Abweichungen frühzeitig in Entscheidungsprozessen Berücksichtigung finden und entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können.

Ökologisches Vorsorgeprinzip

In ökologischer Hinsicht spielt das Vorsorgeprinzip insbesondere im Geschäftsfeld der Gebäudereinigung eine bedeutende Rolle. Dort drohen durch den Einsatz von Reinigungschemie sowie spezifischen Reinigungsmethoden und -techniken ökologische Gefahren. Gleiches gilt für das Tochterunternehmen Planol in der Herstellung der Reinigungschemie. Um möglichen Gefahren vorzubeugen, ergreifen Piepenbrock und Planol verschiedene Maßnahmen.

Piepenbrock hat sich in den eigenen Umweltrichtlinien dazu verpflichtet, ausschließlich Produkte zur Verfügung zu stellen, die nach Umwelt- und Arbeitsschutzgesichtspunkten überprüft worden sind. Dazu verfügt Piepenbrock zum einen über einen Arbeitskreis Materialwirtschaft. In diesem werden feste Prozesse zur Beschaffung, Bereitstellung und Lagerung von Materialien definiert, geplant und gesteuert sowie neue Produkte auf Gefahren geprüft und anschließend gelistet. Dabei wird auch auf die Umweltfreundlichkeit der Produkte geachtet. Beispielsweise werden Gefahrenstoffprodukte, wenn möglich, durch weniger gefährliche Produkte ausgetauscht oder Maschinen durch effizientere Geräte ersetzt. Dabei steht der Arbeitskreis auch in engem Austausch mit den Kunden, um deren Anforderungen an die Gebäudereinigung aufzudecken und zu berücksichtigen.

Zum anderen arbeitet das Technische Management Facility Service von Piepenbrock kontinuierlich an der Weiterentwicklung und Optimierung der Dienstleistungen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf Methoden der ökologischen und umweltschonenden Reinigung. Dazu testen die Mitarbeiter in dem unternehmenseigenen und in der Branche einzigartigen rund 550 Quadratmeter großen Piepenbrock Technologiezentrum die verschiedensten Reinigungsmaterialien, -maschinen und -verfahren auf unterschiedlichsten Bodenbelägen.

Darüber hinaus hat Piepenbrock in der Reinigung das Instrument der Ökologischen Gebäudereinigung  entwickelt und eingeführt. Damit wird die Umweltfreundlichkeit der Reinigungsleistungen bei den Kunden gemessen. In verschiedenen Kategorien, zum Beispiel Reinigungsverfahren, Reinigungschemie und Dosiertechnik, wird die Dienstleistung bewertet und mit den Anforderungen an eine ökologische Gebäudereinigung verglichen. Anhand der Ergebnisse können Optimierungspotenziale ermittelt und in Absprache mit dem Kunden umgesetzt werden.

Zusätzlich nehmen die Reinigungskräfte von Piepenbrock regelmäßig an Schulungen teil, in denen unter anderem der sparsame und dosierte Einsatz von Reinigungsmitteln thematisiert wird, um die Umwelt und natürlichen Ressourcen zu schonen. Die Mitarbeiter werden bereits bei der Einstellung in das Unternehmen und anschließend jährlich entsprechend unterwiesen. Das gilt auch für die Auszubildenden zum Gebäudereiniger, die im Rahmen ihrer Prüfungsvorbereitungskurse über Sicherheit und den Gesundheitsschutz bei der Arbeit, die richtige Dosierung der Reinigungsmittel sowie den Umweltschutz insgesamt unterrichtet werden. Darüber hinaus veranstaltet Piepenbrock regelmäßig Objektleiterseminare, in denen die Objektleiter zu nachhaltigen Themen geschult werden, mit denen sie in ihrem Arbeitsalltag konfrontiert werden. Dazu gehört ebenfalls die richtige Dosierung von Reinigungsmitteln sowie die Anwendung ressourcenschonender Reinigungstechniken oder die Organisation ressourcenschonender Materialfahrten.

Nicht nur in der Dienstleistungsausführung nimmt die Umweltfreundlichkeit bei Piepenbrock einen großen Stellenwert ein. Auch außerhalb des Geschäftsbetriebs setzt sich der Gebäudedienstleister für den Umweltschutz ein. So verfügt das Unternehmen über einen eigenen Forst im brandenburgischen Rheinshagen, wo es seit 2010 im Rahmen der Initiative „Bäume pflanzen - Klima schützen" bei Neuaufträgen und Auftragserweiterungen gemeinsam mit den Kunden Bäume pflanzt. Darüber hinaus führt Piepenbrock weitere Aktionen zur Stärkung der Biodiversität durch, wie die Pflanzung des „Baum des Jahres“ sowie alter und seltener Obstsorten.

Ebenso wie der Gebäudedienstleister ergreift das Tochterunternehmen Planol wesentliche Vorsichtsmaßnahmen zur Schonung der Umwelt – insbesondere bei der Herstellung der Reinigungschemie. Denn viele Reinigungsmittel enthalten Chemikalien, die in der Natur nicht vollständig abgebaut werden und mitunter Umweltschäden verursachen können, sobald sie ins Grundwasser gelangen. Daher erfüllt Planol die Vorschriften der REACH-Verordnung, die von der Europäischen Union erlassen wurden, um die Umwelt ebenso wie die menschliche Gesundheit vor den von Chemikalien ausgehenden Gefahren zu schützen. Dazu hat Planol die chemischen Produkte bei der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) registriert, damit verbundene Risiken identifiziert sowie die sichere Verwendung der Produkte beschrieben und Informationen über Risikomanagementmaßnahmen für Anwender bereitgestellt, zum Beispiel mithilfe von Sicherheitsdatenblättern der einzelnen Reinigungsmittel. Diese sind auch auf den Produktseiten der Planol-Webseite abrufbar.

Außerdem hält Planol bei der Reinigungsmittelherstellung hohe, nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifizierte Sicherheits- und Umweltstandards ein. Die Erzeugnisse entsprechen zudem den Kriterien des Umweltbundesamtes zur ökologischen Verträglichkeit von Wasch-, Reinigungs- und Pflegemitteln. Im unternehmenseigenen Labor arbeitet Planol auch fortlaufend an der Optimierung der Produkte unter Berücksichtigung ihrer ökologischen Verträglichkeit und technischer Entwicklungen. So hat Planol mit Ecoplan bereits eine umweltfreundliche sowie farb- und geruchsneutrale Produktserie auf den Markt gebracht. Diese wird auf Basis pflanzlicher Inhaltsstoffe produziert und ist mit dem EU-Ecolabel ausgezeichnet.

Des Weiteren verfügt Planol über Löschwassersperren, damit im Falle eines Brandes oder einer technischen Störung das Wasser nicht unkontrolliert in die Umgebung fließt und das Betriebsgelände oder die Umwelt mit gefährlichen Flüssigkeiten verunreinigt wird. So beugt Planol sowohl Personen- als auch Sach- und Umweltschäden vor.

Engagement in Initiativen und Verbänden

GRI 102-12: Externe Initiativen

Nachhaltigkeit spielt bei Piepenbrock nicht nur innerhalb der Unternehmensgruppe und im eigenen unternehmerischen Handeln eine wichtige Rolle. Um den ökologischen, sozialen sowie ökonomischen Nachhaltigkeitsgedanken auch in die Gesellschaft zu tragen und Veränderungen voranzutreiben, engagiert sich der Gebäudedienstleister zusätzlich in verschiedenen Initiativen und Verbänden.

B.A.U.M. e. V.

Der Bundesdeutsche Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management e. V. (B.A.U.M) verbindet ökologische, soziale und ökonomische Fragen und damit die Prinzipien der Nachhaltigkeit miteinander. Mittlerweile zählt der Verein über 500 Mitglieder und ist somit ein starkes Unternehmensnetzwerk. Seit 2012 gehört Piepenbrock ebenfalls dazu. Gemeinsam streben die Mitglieder danach, Verbände, Organisationen und Kommunen für einen vorsorgenden Umweltschutz und die Vision des nachhaltigen Wirtschaftens zu sensibilisieren sowie diese bei der Realisierung zu unterstützen. Orientierung bietet den Mitgliedern dabei der B.A.U.M.-Kodex für nachhaltiges Wirtschaften.

The Billion Tree Campaign

Die Piepenbrock Unternehmensgruppe fasst ihr gesamtes ökologisches Engagement unter dem Motto „Piepenbrock Goes Green“ zusammen. Ein Teil davon ist auch die Initiative „Bäume pflanzen - Klima schützen". Im Rahmen dieser pflanzt Piepenbrock gemeinsam mit den Kunden für neu generierte Umsätze eine bestimmte Anzahl an Bäumen im unternehmenseigenen Forst in Rheinshagen – seit dem Start der Initiative im Jahr 2010 bis zum Berichtsjahr 2019 bereits mehr als 70 000. Damit trägt Piepenbrock nicht nur zum Erhalt der biologischen Vielfalt bei. Zusätzlich beteiligt sich das Unternehmen seit 2012 auch an der „The Billion Tree Campaign“. Diese Kampagne verfolgt das Ziel, jährlich weltweit mindestens eine Milliarde Bäume zu pflanzen, um einen Ausgleich für die von der Bevölkerung verursachten Emissionen zu schaffen.

Charta der Vielfalt

Im Jahr 2012 hat Piepenbrock die Charta der Vielfalt unterzeichnet. Diese wurde 2006 mit dem Ziel gegründet, die Anerkennung, Wertschätzung und Einbindung von Vielfalt in die Arbeitswelt von Unternehmen und Institutionen zu fördern. Mit der Unterschrift setzt Piepenbrock ein Zeichen für Diversität sowie ein vorurteilsfreies Arbeitsumfeld und Miteinander, das von Akzeptanz und gegenseitigem Vertrauen geprägt ist. Außerdem nimmt Piepenbrock jährlich mit verschiedenen Aktionen am Deutschen Diversity-Tag des Vereins Charta der Vielfalt teil. Denn 27.100 Mitarbeiter aus 128 Nationen mit verschiedenen Religionen, unterschiedlicher sexueller Orientierung sowie unterschiedlichen Alters und Geschlechts zeugen von der Vielfalt innerhalb des Unternehmens. Dieses zeigt sich auch in der Kampagne „Wir sind Piepenbrocker!“, in der der Gebäudedienstleister seinen Mitarbeitern eine Stimme gibt. Darin berichten die Beschäftigten über ihre Erfahrungen mit Piepenbrock als Arbeitgeber und gewähren einen authentischen Einblick in das Unternehmen.

NFTE Deutschland e. V.

Das Network for Teaching Entrepreneurship (NFTE) hat zum Ziel, die Eigeninitiative, Selbstständigkeit und den Unternehmergeist bei Schülerinnen und Schülern zu fördern. Dafür schult die Initiative Lehrkräfte als Multiplikatoren und unterstützt bei praxisbezogenen Wirtschaftskursen in den Schulen, in denen die Jugendlichen eigene Geschäftsmodelle und Businesspläne entwickeln. Dadurch gewinnen sie bereits frühzeitig einen Einblick in die Wirtschaftswelt. Piepenbrock würdigt das Engagement und arbeitet bereits seit 2007 mit NFTE zusammen. Neben einer finanziellen Unterstützung richtet der Gebäudedienstleister in den eigenen Räumlichkeiten jährlich den „NFTE Schülerpreis für Unternehmergeist“ für das Land Niedersachsen aus.

Stiftung zur Förderung der Semperoper Dresden

Die Semperoper in Dresden ist eine der ersten Adressen in der Opernwelt. Die im Jahr 1992 gegründete Stiftung zur Förderung der Semperoper hat sich dazu verschrieben, die Künste der Semperoper für heutige und zukünftige Generationen erlebbar zu machen. Als Sponsor der Stiftung setzt sich auch Piepenbrock für den Erhalt und die Entfaltung von Musik und Theater ein. Gemeinsam mit den Stiftungsmitgliedern konnten seit der Gründung bereits zahlreiche Neuinszenierungen gefördert, Auftragswerke für neue Opern an namhafte Komponisten vergeben sowie talentierte Künstlerinnen und Künstler unterstützt werden. Damit ist die Stiftung zur Förderung der Semperoper eine der erfolgreichsten Kulturstiftungen in Deutschland.

Universitätsgesellschaft Osnabrück

Die Universitätsgesellschaft Osnabrück ist ein gemeinnütziger Verein aus Freunden, Förderern und Alumni der Universität Osnabrück. Piepenbrock engagiert sich dort im Vorstand. Die Mitglieder unterstützen Projekte aller Fachrichtungen, die die Reputation der Einrichtung sowohl ideell als auch finanziell stärken. Dazu gehören Fördermaßnahmen für Studierende, Promovierende und Postdocs sowie für die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Praxis.

MUSEIS SAXONICIS USUI Freunde der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden e. V.

Die Freunde der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden fördern 15 Museen der Staatlichen Kunstsammlungen in Sachsens Landeshauptstadt. Im Jahr 1991 gegründet, zählt der Verein heutzutage 1.800 Mitglieder, die durch ihre Mitgliedsbeiträge, wirtschaftliche Vernetzung und ihr persönliches Engagement für die Museen eintreten. Als Stifter des Vereins unterstützt auch Piepenbrock Ankäufe, Restaurierungen und Forschungsprojekte der Museen.

Umweltallianz Sachsen

Piepenbrocks Niederlassungen in Sachsen gehören der Umweltallianz Sachsen an. Bereits im Jahr 2014 hat das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft den Gebäudedienstleister darin aufgenommen. Die Partner der Allianz erbringen freiwillig Leistungen für die Umwelt, die die gesetzlichen Vorgaben übersteigen. Beispielsweise reduzieren die Mitglieder ihre Abfallmengen und den Wasserverbrauch, verwenden energieeffizientere Produktionstechniken und achten auf die Reduzierung von Feinstaubausstoß und Lärm. Piepenbrock wurde unter anderem aufgrund des Einsatzes ökologischer Reinigungsmittel und besonders emissionsarmer Fahrzeuge sowie der Implementierung eines Managementsystems nach ISO 14001 in die Umweltallianz aufgenommen.

Deutsche Demenzhilfe – DZNE-Stiftung für Gehirn und Gesundheit

Die Deutsche Demenzhilfe – DZNE-Stiftung für Gehirn und Gesundheit fördert die Erforschung neurodegenerativer Erkrankungen. Dadurch sollen weitere medizinische Fortschritte in der Demenz- und Alzheimerforschung erreicht und die Versorgung heute Erkrankter verbessert werden. Außerdem ist ein Ziel der Stiftung, diese Themen in die öffentliche Wahrnehmung zu bringen und Vorurteile gegenüber den Krankheiten und Betroffenen abzubauen. Piepenbrock ist offizieller Förderer der Stiftung Deutsche Demenzhilfe und unterstützt diese jährlich mit einer Spende von 10.000 Euro. Darüber hinaus ist Olaf Piepenbrock, Geschäftsführender Gesellschafter der Piepenbrock Unternehmensgruppe, als Mitglied im Stiftungsrat aktiv. Die Stiftungsarbeit geht auch in die Tätigkeiten des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen e. V. (DZNE) ein. Gemeinsam mit dem DZNE verleiht Piepenbrock zudem alle zwei Jahre den „Hartwig Piepenbrock-DZNE Preis“, mit dem Wissenschaftler ausgezeichnet werden, die an der weiteren Erforschung von Krankheiten wie Alzheimer oder Demenz arbeiten.

GRI 102-13: Mitgliedschaft in Verbänden

Neben dem Engagement für ökologische und soziale Projekte ist die Piepenbrock Unternehmensgruppe auch in verschiedenen Wirtschaftsverbänden aktiv, um Entwicklungen in den unterschiedlichen Branchen, in denen das Unternehmen tätig ist, voranzutreiben. So trägt der Gebäudedienstleister dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit und Position der Branchen am Markt zu stärken und ihre Zukunftssicherheit zu gewährleisten.

Piepenbrock Unternehmensgruppe

Bundesverband mittelständische Wirtschaft, Unternehmerverband Deutschlands e. V. (BVMW)

Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft, Unternehmerverband Deutschlands e. V. (BVMW) wurde im Jahr 1975 gegründet und ist die größte, politisch unabhängige und branchenübergreifende Interessenvereinigung des deutschen Mittelstands. Er vertritt im Rahmen der Mittelstandsallianz mehr als 30 mittelständisch geprägte Verbände mit 900.000 Mitgliedern. Dazu gehört auch die Piepenbrock Unternehmensgruppe. In regionalen, nationalen und europaweiten Veranstaltungen können sich die Mitglieder untereinander austauschen und vernetzen. Außerdem ist der Verband zentraler Ansprechpartner der Politik, erarbeitet politische Entscheidungsgrundlagen und stellt Forderungen des Mittelstandes an die Politik, Gesellschaft, Medien, Verwaltung und Öffentlichkeit.

berliner wirtschaftsgespräche e. V.

Piepenbrock ist Teil der berliner wirtschaftsgespräche e. V. Ursprünglich als wirtschaftspolitischer Verein gestartet, veranstalten die berliner wirtschaftsgespräche mittlerweile jährlich 150 Veranstaltungen, in denen verschiedene politische, gesellschaftliche, wissenschaftliche und wirtschaftliche Themen behandelt und auf die Berliner Agenda gesetzt werden. Außerdem schafft der Verein eine Verbindung zwischen etablierten Berliner Unternehmen sowie der Start-Up- und Gründerszene.

Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e. V. (BME)

Die Piepenbrock Unternehmensgruppe ist Mitglied des im Jahr 1954 gegründeten Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e. V. (BME). Der Fachverband für Einkäufer, Supply Chain Management und Logistiker in Deutschland und Kontinentaleuropa versteht sich als Partner für alle Branchen und Sektoren. Mit einem leistungsstarken Netzwerk aus knapp 10.000 Mitgliedern – von der Einzelperson bis zum Großunternehmen – fokussiert der Verband den Know-how-Transfer durch einen ständigen Erfahrungsaustausch, die Aus- und Weiterbildung von qualifiziertem Personal sowie die wissenschaftliche Arbeit an neuen Methoden, Verfahren und Techniken. Außerdem unterstützt der BME bei der Erschließung neuer Märkte und der Gestaltung wirtschaftlicher Prozesse und globaler Entwicklungen.

Deutsche Sachverständigen Gesellschaft (DESAG)

Die Deutsche Sachverständigen Gesellschaft (DESAG) hilft Mitgliedern, wie der Piepenbrock Unternehmensgruppe, bei allen Fachfragen rund um das Gutachterwesen. Zentrale Aufgaben der DESAG sind die Betreuung und Unterstützung der Mitglieder und Gutachter. So unterstützt die Gesellschaft bei der Auswertung und Bewertung von Schaden- und Wertgutachten, Versicherungsgutachten sowie Gerichts- oder Privatgutachten.

Industrieller Arbeitgeberverband Osnabrück Emsland e. V. (IAV)

Der Industrielle Arbeitgeberverband Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim vertritt die Interessen der Unternehmen in der Region. Zu den mehr als 400 Mitgliedern zählen sowohl Industrieunternehmen aller Branchen als auch industrienahe Dienstleister wie die Piepenbrock Unternehmensgruppe. Mit Olaf Piepenbrock hat der Geschäftsführende Gesellschafter des Gebäudedienstleisters den Vorstandsvorsitz im IAV inne. Der Verband unterstützt die Mitgliedsunternehmen insbesondere bei der Beratung und Vertretung in arbeits- und sozialrechtlichen Angelegenheiten sowie bei der Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit.

Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e. V. (iGZ)

Der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) ist mit bundesweit rund 3.700 Mitgliedern der mitgliederstärkste Arbeitgeberverband in der Zeitarbeitsbranche. Er vertritt die Leistungen und Qualitätsstandards der Zeitarbeitsbranche gegenüber dem Gesetzgeber und setzt sich für eine positive Wahrnehmung der Zeitarbeit in der Öffentlichkeit ein. Das liegt auch Piepenbrock als Mitglied am Herzen

Piepenbrock Facility Management

FM – Die Möglichmacher

Gemeinsam mit elf weiteren führenden Dienstleistern im Facility Management bildet Piepenbrock die Initiative FM – Die Möglichmacher. Die Mitglieder verfolgen die Ziele, das Image des Facility Managements in der Öffentlichkeit zu stärken sowie Nachwuchskräfte und qualifiziertes Fachpersonal für die FM-Branche zu begeistern.

German Facility Management Association (GEFMA)

GEFMA – Der Deutsche Verband für Facility Management verbindet Dienstleister und Anwender von Facility-Management-Lösungen mit- und untereinander. So sorgt der Verband für einen qualifizierten Austausch unter den mehr als 1.000 Mitgliedern und unterstützt diese seit mehr als 30 Jahren. Dafür stellt sich der Verband den zentralen Fragen, die die FM-Branche und Gesellschaft bereits jetzt und in Zukunft prägen werden, zum Beispiel zur Nachhaltigkeit, der Digitalisierung oder der Arbeitswelt 4.0. Zentrale Aufgaben der GEFMA sind die Entwicklung des Marktes, das Setzen neuer Standards und die Wissensgenerierung und der -transfer sowie die Stärkung von Netzwerken. Daran beteiligt sich auch Piepenbrock Facility Management als aktives Mitglied.

CAFM RING e. V. – Verband für die Digitalisierung im Immobilienbetrieb

Der CAFM RING wurde vor zwölf Jahren von CAFM-Anbietern gegründet. Heutzutage ist er ein Zusammenschluss von IT-, Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen, die sich für ein übergreifendes Lebenszyklusmanagement von Immobilien einsetzen und zu denen auch Piepenbrock gehört. Der Verband für die Digitalisierung im Immobilienbetrieb fördert den Wissenstransfer zu den aktuellen Fragen der Digitalisierung in der Bau- und Immobilienwirtschaft. Außerdem beteiligt sich der RING aktiv am Marktgeschehen und berät bei der Qualitätsförderung von IT-, Beratungs- und Dienstleistungsprojekten. Darüber hinaus bietet der Verband eine Plattform zum Erfahrungsaustausch und Knüpfen neuer Partnerschaften.

Real FM

Real FM e. V. Association für Real Estate and Facility Managers ist eine berufsständige Organisation, der auch Piepenbrock Facility Management angehört. Der Verband greift Themen im CREM/FM auf und entwickelt gemeinsam mit den Mitgliedern Antworten dafür. Die Mitglieder setzen sich dafür ein, die Entwicklungen im CREM/FM proaktiv voranzutreiben. Außerdem soll der Beruf von Real Estate und Facility Managern gefördert und in Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit etabliert werden. Zudem soll die Zusammenarbeit mit Unternehmen, Hochschulen, der Öffentlichkeit oder Politik zu den Aufgaben ausgeweitet werden. Darüber hinaus fördert RealFM die Aus- und Weiterbildung in der Branche sowie die Entwicklung von Normen, Standards und Werkzeugen für Real Estate und Facility Management. Durch Veranstaltungen wie Konferenzen und Seminare treibt der Verband zudem den Erfahrungs- und Wissensaustausch voran.

Piepenbrock Gebäudereinigung

Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks (BIV)

Als Spitzenverband der Betriebe des Gebäudereiniger-Handwerks in Deutschland vertritt der Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks (BIV) die Interessen von etwa 2.500 Mitgliedsbetrieben – auch die der Piepenbrock Gebäudereinigung. Der BIV versteht sich als Dienstleister für die 32 angeschlossenen Innungen und dazugehörigen Mitgliedsunternehmen. Einerseits informiert der BIV die Öffentlichkeit über die Leistungsfähigkeit, Innovationskraft und das große wirtschaftliche Potenzial der Branche. Andererseits hält er auch die Mitglieder über neue Gesetze, Vorschriften und Verordnungen sowie über aktuelle Entwicklungen der Branche auf dem Laufenden. Er vertritt deren Interessen zudem auf regionaler, Bundes- und europäischer Ebene und berät sie in juristischen und kaufmännischen Fragen.

Europäische Forschungsgemeinschaft Reinigungs- und Hygienetechnologie e. V. (FRT)

Die Europäische Forschungsgemeinschaft Reinigungs- und Hygienetechnologie e. V. (FRT) wurde 1991 gegründet und ist ein Netzwerk aus Fachverbänden und Firmen, die auf dem Gebiet der Reinigung und Hygiene tätig sind. Dazu zählt auch Piepenbrock Gebäudereinigung. Als eine der zentralen Aufgaben soll die FRT firmenübergreifende Forschungsvorhaben initiieren, die Ergebnisse in die Praxis umsetzen und somit Antworten auf die zunehmenden Anforderungen an die Reinigung und Hygiene geben. Um die Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittelständischer Unternehmen zu fördern, hat die FRT auch Zugang zum Förderprogramm des Wirtschaftsministeriums.

Gütegemeinschaft für die Reinigung von Fassaden (GRM)

In der Gütegemeinschaft für die Reinigung von Fassaden (GRM) haben sich führende Dienstleistungsunternehmen freiwillig zusammengeschlossen, um ihren Kunden eine fachgerechte und qualitativ hochwertige Reinigung von Fassaden und Denkmälern aus Metall und Stein zu bieten. Die Mitglieder arbeiten nach den Güte- und Prüfbestimmungen der GRM, der Gütesicherung RAL GZ 632. Dazu unterziehen sich die Unternehmen mehrmals jährlich Fremdüberwachungs- und Betriebsprüfungen von neutralen Prüfinstituten. Um die Auszeichnung zu erhalten, dürfen die Unternehmen ausschließlich neutrale, von der GRM geprüfte und zugelassene Reinigungs- und Konservierungsmittel einsetzen. Zudem muss das Personal von der GRM geschult worden sein. Ziel ist es, den Wert der Fassaden und Denkmäler zu erhalten. Piepenbrock Glas- und Fassadenreinigung ist Inhaber des RAL-Gütezeichens RAL GZ 632/1 „Metallfassaden“.

Deutsches Reinrauminstitut e. V. (DRRI)

Im Deutschen Reinrauminstitut (DRRI) vereinen sich Firmen und Fachleute, die sich mit unterschiedlichen Fragen der Reinraumtechnik auseinandersetzen, Produkte und Maschinen für den Reinraum herstellen bzw. entwickeln oder Reinraum-Dienstleistungen anbieten. Als Dienstleister in der Reinraumreinigung ist auch Piepenbrock Mitglied des Instituts. Das DRRI bietet eine unabhängige Plattform, an die sich Anwender und Anbieter mit Problemstellungen, Fragen, Anregungen oder Innovationen wenden können. So soll das DRRI ein breit aufgestelltes, innovatives und zukunftsorientiertes Netzwerk sein, das den interdisziplinären Informationsfluss in der Reinraumtechnik fördert.

Piepenbrock Instandhaltung

Forum Vision Instandhaltung e. V. (IPIH)

Das Forum Vision Instandhaltung e. V. ist ein gemeinnütziger Verein, der ehrenamtlich von einem Vorstand geführt wird. Das Netzwerk der Instandhaltung umfasst mehr als 500 Mitglieder aus dem Mittelstand, der Großindustrie, Wissenschaft und Politik. Ziel ist es, den Stellenwert der Instandhaltung in der Industrie, Wissenschaft und Gesellschaft zu erhöhen sowie Wissen auf dem Gebiet der Instandhaltung zu vermitteln und Zukunftstrends aufzuzeigen. Dafür setzt sich auch Piepenbrock Instandhaltung als Mitglied ein.

Gesellschaft für Instandhaltung e. V. (GFIN)

In der Gesellschaft für Instandhaltung e. V. (GFIN) haben sich Instandhalter wie Piepenbrock zu einem branchenunabhängigen und -übergreifenden Fachverband zusammengeschlossen. Sie zielen darauf ab, die gemeinsamen Interessen der Instandhalter in Deutschland gegenüber branchengebundenen Interessenvertretungen, Körperschaften und Organen des öffentlichen Lebens zu vertreten.

Piepenbrock Sicherheit

BDSW Bundesverband der Sicherheitswirtschaft

Als Wirtschafts- und Arbeitgeberverband vertritt der BDSW Bundesverband der Sicherheitswirtschaft die Interessen der Sicherheitswirtschaft gegenüber der Politik, den Behörden, der Wissenschaft und der Wirtschaft. Piepenbrock Sicherheit ist eines der knapp 1.000 Mitglieder des BDSW, die sich aus allen Bereichen der Sicherheitswirtschaft zusammensetzen. Der Großteil der Unternehmen bietet Sicherheitsdienstleistungen an, weitere Mitglieder sind in der Sicherheitstechnik und Sicherheitsberatung tätig.

Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS)

Der Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) wurde als Wirtschafts- und Arbeitgeberverband im Jahr 2017 in Berlin gegründet. Mittlerweile gehören ihm 30 Unternehmen an, die sich schwerpunktmäßig mit Tätigkeiten in der Luft- und Flughafensicherheit gemäß der §§ 5, 8 und 9 des Luftsicherheitsgesetzes befassen. Der Verband legt zum Beispiel die Richtlinien der Tarifpolitik fest, koordiniert Tarifverhandlungen, schließt Tarifverträge ab und strebt deren Allgemeinverbindlichkeit an. Außerdem kümmert sich der BDLS um die Vereinheitlichung und Vereinfachung gesetzlicher und behördlicher Regelungen, die Festlegung von Standards durch Normen und Zertifikate oder die Vereinheitlichung von Schulungs-, Prüfungs- und Auditierungsverfahren. Darüber hinaus profitieren die Mitglieder vom großen Luftsicherheitsnetzwerk sowie dem fachlichen Know-how der BDLS-Experten. Piepenbrocks Tochterunternehmen, der Deutsche Schutz- und Wachdienst (DSW), engagiert sich aktiv im BDLS und stellt mit Nicole Oppermann eine Vizepräsidentin.

LoeschPack

Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V. (VDMA)

Mit rund 3.300 Mitgliedern ist der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V. (VDMA) die größte Netzwerkorganisation und das wichtigste Sprachrohr des Maschinenbaus in Deutschland und Europa. Bereits seit 1892 vertritt er die gemeinsamen wirtschaftlichen, technischen und wissenschaftlichen Interessen der Maschinenbauindustrie. Aufgrund der technischen Expertise, Branchenkenntnis und geradlinigen Positionierung ist der VDMA ein anerkannter und geschätzter Ansprechpartner für Unternehmen, die Öffentlichkeit, Wissenschaft, Verwaltung und Politik. Die Mitglieder, zu denen auch Piepenbrocks Tochterunternehmen LoeschPack gehört, profitieren zudem von einem breiten Leistungsspektrum, dem einzigartigen Maschinenbau-Netzwerk und dem Fachwissen der VDMA-Experten.

Blue Competence

Die Initiative Blue Competence hat sich zur Aufgabe gemacht, die Nachhaltigkeit im Maschinen- und Anlagenbau zu fördern. Ihr Ziel: auf nachhaltige Branchenlösungen aufmerksam machen, mit denen Unternehmen neue Energiekonzepte einführen, knappe Ressourcen effizient einsetzen und dazu beitragen können, die Lebensqualität zu verbessern. Blue Competence ist Teil des VDMA. Die Initiative unterstützt auch LoeschPack als Mitglied.

Industrie- und Handelskammer (IHK)

IHK steht für das Netzwerk aus 79 Industrie- und Handelskammern in den unterschiedlichen Regionen Deutschlands. Mit ihren Mitgliedsunternehmen, zu denen auch LoeschPack gehört, fördern sie die gewerbliche Wirtschaft in den Regionen, beraten Unternehmen, erfüllen staatliche Aufgaben, engagieren sich in der Berufsausbildung und sind gefrager Ansprechpartner für Politik und Verwaltung. 

Botschafter Bamberg

"Botschafter werben für den Wirtschaftsraum Bamberg" - auch LoeschPack als Mitglied der Initiative. Das Ziel: Den Wirtschaftsraum Bamberg vermarkten. Dabei unterstützen regionale Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Sport und Kultur, die als Botschafter für die Region werben. 

Hastamat

Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V. (VDMA)

Mit rund 3.300 Mitgliedern ist der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V. (VDMA) die größte Netzwerkorganisation und das wichtigste Sprachrohr des Maschinenbaus in Deutschland und Europa. Bereits seit 1892 vertritt er die gemeinsamen wirtschaftlichen, technischen und wissenschaftlichen Interessen der Maschinenbauindustrie. Aufgrund der technischen Expertise, Branchenkenntnis und geradlinigen Positionierung ist der VDMA ein anerkannter und geschätzter Ansprechpartner für Unternehmen, die Öffentlichkeit, Wissenschaft, Verwaltung und Politik. Die Mitglieder, zu denen auch Piepenbrocks Tochterunternehmen Hastamat gehört, profitieren zudem von einem breiten Leistungsspektrum, dem einzigartigen Maschinenbau-Netzwerk und dem Fachwissen der VDMA-Experten.

Blue Competence

Die Initiative Blue Competence hat sich zur Aufgabe gemacht, die Nachhaltigkeit im Maschinen- und Anlagenbau zu fördern. Ihr Ziel: auf nachhaltige Branchenlösungen aufmerksam machen, mit denen Unternehmen neue Energiekonzepte einführen, knappe Ressourcen effizient einsetzen und dazu beitragen können, die Lebensqualität zu verbessern. Blue Competence ist Teil des VDMA. Auch Hastamat unterstützt die Initaitve als Mitglied.

Industrie- und Handelskammer

IHK steht für das Netzwerk aus 79 Industrie- und Handelskammern in den unterschiedlichen Regionen Deutschlands. Mit ihren Mitgliedsunternehmen, zu denen auch Hastamat gehört, fördern sie die gewerbliche Wirtschaft in den Regionen, beraten Unternehmen, erfüllen staatliche Aufgaben, engagieren sich in der Berufsausbildung und sind gefrager Ansprechpartner für Politik und Verwaltung. 

Planol

Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel e. V. (IKW)

Der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel e. V. (IKW) unterstützt, berät und vertritt die Interessen seiner Mitgliedsunternehmen. Er berät diese bei wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Themen und ist zudem Ansprechpartner für Ministerien, Behörden, Verbraucher und andere Institutionen und Verbände sowie die Medien. Der IKW begleitet die Gesetzgebung auf nationaler und europäischer Ebene, unterstützt Mitglieder bei der Umsetzung gesetzlicher Normen, fördert den Wissenstransfer bei Fragen zu Produkten und deren Kennzeichnung, Inhaltsstoffen oder administrativen Anforderungen. Darüber hinaus vertritt der Verband die Interessen der Mitglieder gegenüber der Regierung, den Behörden, Verbrauchern sowie Institutionen und anderen Verbänden.

GRI 102-14: Aussagen der Führungskräfte

Die Bedeutung und Entwicklung des Nachhaltigkeitsmanagement im Unternehmen erläutern die geschäftsführenden Gesellschafter der Piepenbrock Unternehmensgruppe im Vorwort auf dem Nachhaltigkeitsportal des Gebäudedienstleisters.

Unternehmensleitsätze und -philosophie

GRI 102-16: Werte, Richtlinien, Standards und Verhaltensnormen

Das im Jahr 1913 gegründete und seitdem inhabergeführte Familienunternehmen ist historisch gewachsen und durch die in den vier Generationen gelebten Werte geprägt. Sie stehen exemplarisch für die Unternehmenskultur und wurden in vier Unternehmensleitsätzen zusammengefasst. Darin verschreibt sich Piepenbrock der konsequenten Kunden- und Mitarbeiterorientierung sowie dem nachhaltigen Handeln. Außerdem folgt das Unternehmen in seinen geschäftlichen Tätigkeiten den Richtlinien eines Code of Conducts.

Die Leitsätze des Unternehmens

1. „Ihr Kunde kann sich immer auf Sie verlassen“
Die Auftraggeber bilden die Grundlage für die Wirtschaftsfähigkeit des Gebäudedienstleisters. Daher richtet Piepenbrock sein Handeln an den individuellen Kundenbedürfnissen aus. Deren Zufriedenheit hat oberste Priorität.

2. „Übernehmen Sie Verantwortung und entscheiden Sie verbindlich“
Jeder der 27.100 Mitarbeiter bei Piepenbrock soll aktiv Verantwortung übernehmen.

3. „Handeln Sie nachhaltig“
Verantwortung übernimmt Piepenbrock auch hinsichtlich der Nachhaltigkeit. Das unternehmerische Handeln basiert auf den drei Säulen der Nachhaltigkeit, womit Piepenbrock ökologische, ökonomische und soziale Ziele gleichermaßen verfolgt. Bereits seit 30 Jahren widmet sich der Gebäudedienstleister der Nachhaltigkeit und strebt nach CO2-neutralen Dienstleistungen. Unter dem Motto „Piepenbrock Goes Green“ werden Abläufe und Dienstleistungen in allen Geschäftsbereichen umweltfreundlicher gestaltet.

4. „Tragen Sie als Herzstück unseres Unternehmens zum gemeinsamen Erfolg bei“
Das Unternehmen begreift seine Mitarbeiter als wichtigstes Kapital, die durch ihren Einsatz wesentlich zum Unternehmenserfolg beitragen. Denn insbesondere in der personalintensiven Dienstleistungsbranche spielen die Mitarbeiter eine entscheidende Rolle. Geprägt wird der Umgang untereinander über alle Hierarchieebenen hinweg von einem wertschätzenden Miteinander, das sich auch in den langen Betriebszugehörigkeiten der Angestellten ausdrückt. Die Philosophie von Piepenbrock ist, die eigenen Mitarbeiter zu fördern, zu entwickeln und sie langfristig an das Unternehmen zu binden.

Der Code of Conduct

Im unternehmerischen Handeln folgt Piepenbrock ethischen und gesetzlichen Richtlinien, die das Unternehmen in einem Code of Conduct zusammengefasst hat. An die darin formulierten neun Prinzipien und Regeln für verantwortungsbewusstes unternehmerisches Handeln, die den Anforderungen nationaler und internationaler Standards entsprechen, muss sich die gesamte Unternehmensgruppe und jeder Mitarbeiter halten.

Warum ist Nachhaltigkeit für Piepenbrock wichtig?

Nachhaltigkeit ist eines der prägenden Themen der Gegenwart. Für Piepenbrock ist es das bereit seit 1990. Der Schutz der Umwelt und der sparsame Einsatz von Ressourcen ist seitdem ein wichtiges Unternehmensziel. Dabei richtet sich das Unternehmen nach den Anforderungen seiner Kunden und Mitarbeiter  sowie des Gesetzgebers, die sich kontinuierlich ändern. Deshalb entwickelt auch Piepenbrock  seine Nachhaltigkeitsziele und -maßnahmen stetig weiter.
Der Gebäudedienstleister unterstützt die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals), die sich die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen bis 2030 gesetzt haben und richtet seine Handlungen und Vorhaben im Bereich Nachhaltigkeit danach aus.
Er informiert seine Mitarbeiter aktiv darüber, wie sich das Unternehmen nachhaltig engagiert und wie jeder Einzelne dazu beitragen kann. Das Unternehmen ermittelt seinen CO2-Abdruck und ergreift -Maßnahmen, um diesen zu verringern. Zum Beispiel kauft es Grünen Strom ein und installiert Solaranlagen auf seinen Gebäuden. Außerdem pflanzt Piepenbrock für jeden Neu-Umsatz in Höhe von mindestens 1.000 Euro einen Baum. Dadurch fördert das Unternehmen die CO2-Bindung und unterstützt die Biodiversität. Mit diesen und weiteren Maßnahmen schont Piepenbrock Ressourcen und optimiert seine Prozesse stetig. 

Für unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen 

Nicht nur in ökologischer Hinsicht engagiert sich Piepenbrock nachhaltig, sondern auch, wenn es um die Mitarbeiter geht. So unterstützt das Unternehmen regionale und nationale Projekte, wie die Charta der Vielfalt, und setzt so Zeichen für Diversität. Mit nachhaltigen Arbeitsmaterialien, Arbeitsvoraussetzungen und einer umweltfreundlichen Ausstattung hält der Gebäudedienstleister den ökologischen Fußabdruck seiner Mitarbeiter so gering wie möglich. Zudem organisiert er regelmäßig Veranstaltungen, um die Mitarbeiter für das Thema Nachhaltigkeit zu sensibilisieren und neue Wege aufzuzeigen. Dazu gehört zum Beispiel der Test von E-Bikes und E-Autos während der Nachhaltigkeitstage im Unternehmen oder ein professionelles Hautscreening am Gesundheitstag.

Für unsere Kunden

Neben der eigenen nachhaltigen Ausrichtung unterstützt Piepenbrock seine Kunden mit Dienstleistungen und Produkten dabei, CO2-Emissionen zu reduzieren und den ökologischen Fußabdruck zu minimieren. Zum Beispiel durch ein effizientes Energiemanagement, Baumpflanzaktionen bei Neuaufträgen und Auftragserweiterungen oder die Optimierung der Reinigung beim Kunden mithilfe der Ökologischen Gebäudereinigung. Die Mitarbeiter von Piepenbrock richten ihr Handeln an den unternehmensinternen Verhaltenskodex aus und tragen diesen so auch zum Kunden.

Für unsere Gesellschaft

Piepenbrock unterstützt soziale Projekte dort, wo das Unternehmen am meisten für die Betroffenen ausrichten kann. Beispielsweise übernehmen die Niederlassungen in Zusammenarbeit mit Plan International Verantwortung und die Patenschaft für 70 Kinder in Vietnam.

GRI 102-18: Führungsstruktur

Die Piepenbrock Unternehmensgruppe ist ein seit 1913 inhabergeführtes Familienunternehmen. Heute setzt sich die Geschäftsführung des Gebäudedienstleisters aus den beiden Geschäftsführenden Gesellschaftern Arnulf und Olaf Piepenbrock zusammen. Darunter sind die einzelnen Fach- und Dienstleistungsbereiche sowie Tochterunternehmen gegliedert ebenso wie die Regionen und Niederlassungen mit den Regionalgeschäftsführern und Niederlassungsleitern. Ergänzt wird die zentrale Geschäftsführung durch Paul Richter als Geschäftsführer für Personal, Controlling und Informationsverarbeitung und von David Jung als Geschäftsführer für Digitalisierung und Innovationen.

Bei Piepenbrock ist Nachhaltigkeit bereits seit 30 Jahren fest in der Unternehmensphilosophie verankert und in einem der vier Leitsätze festgeschrieben. Um das Engagement im Unternehmen kontinuierlich voranzutreiben und auszuweiten, beschäftigt Piepenbrock mit Katrin Volbers eine kaufmännische Mitarbeiterin, die ausschließlich für das Nachhaltigkeitsmanagement zuständig ist. Sie ist zudem Teil des dreiköpfigen Arbeitskreises Nachhaltigkeit. Dieser definiert die Nachhaltigkeitsziele und tauscht sich in monatlichen Treffen zu Nachhaltigkeitsthemen sowie neuen Ideen und Vorschlägen aus, die beispielsweise von externen Stakeholdern und Geschäftspartnern oder Mitarbeitern bei Piepenbrock an den Arbeitskreis herangetragen werden. Außerdem obliegt den Mitgliedern die Durchführung von Nachhaltigkeitsprojekten sowie deren Bewertung und Berichterstattung. Freigaben für die Nachhaltigkeitsberichterstattung und Projektdurchführung erteilt zudem ein Lenkungsteam. Die Gesamtverantwortung für das Nachhaltigkeitsmanagement tragen die Geschäftsführenden Gesellschafter. Sie entscheiden über die finale Nachhaltigkeitsstrategie und Freigabe von Großprojekten.

GRI 102-40, 102-42 bis 102-44: Stakeholdermanagement

Bestimmung relevanter Stakeholder

Als Gebäudedienstleister mit 27.100 Mitarbeitern, 13.100 Kunden aus unterschiedlichsten Branchen, einem breiten Dienstleistungsportfolio und bundesweit 70 Niederlassungen sowie 800 Standorten steht Piepenbrock einer Vielzahl an Stakeholdern gegenüber. Zum einen ergibt sich daraus die Möglichkeit, Nachhaltigkeit an vielen Schnittstellen zu berücksichtigen und zu integrieren. Zum anderen haben die Stakeholder alle ein Interesse an den Tätigkeiten sowie der Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit des Unternehmens und stellen ebenfalls Anforderungen an das nachhaltige Engagement des Gebäudedienstleisters. Um das eigene Handeln und die Ausrichtung mit den Anforderungen der Stakeholder in Einklang zu bringen, tauscht sich Piepenbrock regelmäßig mit diesen aus.

Im Jahr 2018 hat Piepenbrock die relevanten Stakeholdergruppen zusammen mit einer übergreifenden Nachhaltigkeitsstrategie in einem Workshop mit der Geschäftsführung definiert. Dabei haben sich die Beteiligten an den Schnittstellen des Unternehmens und den jeweiligen Wirkungsbereichen von Piepenbrock orientiert. Als wesentliche Stakeholder wurden Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten, die Öffentlichkeit an dem jeweiligen Standort, Anteilseigner, Gläubiger und Banken sowie Wettbewerber, Behörden und Nichtregierungsorganisationen (NGOs) bestimmt.

Einbeziehung der Stakeholder

Der Gebäudedienstleister steht mit den verschiedenen Anspruchsgruppen in einem regelmäßigen Dialog, um den eigenen Nachhaltigkeitsgedanken weiterzutragen, die Bedürfnisse und Anforderungen der Stakeholder zu ermitteln sowie das eigene nachhaltige Handeln daran auszurichten. Beispielsweise informiert Piepenbrock im Nachhaltigkeitsportal, in Pressemitteilungen, im unternehmenseigenen Blog oder dem Unternehmensmagazin „Panorama“ externe Stakeholder über das nachhaltige Engagement. Zudem führt der Facility-Management-Anbieter beispielsweise regelmäßig Kundenzufriedenheitsbefragungen durch, um Bedürfnisse der Kunden aufzudecken. Außerdem engagiert Piepenbrock sich in verschiedenen Netzwerken und Verbänden, wie der Brancheninitiative FM – Die Möglichmacher oder dem Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e. V. (BME). Dort tauscht sich der Gebäudedienstleister ebenfalls mit den verschiedenen Stakeholdern über relevante Themen und Interessen aus. In den vergangenen Jahren hat Piepenbrock auch bereits eigene Dialog-Veranstaltungen durchgeführt. Beispielsweise hat das Unternehmen im Jahr 2014 Vertreter aus der Wirtschaft und von Verbänden sowie Kunden und Lieferanten zu einem Nachhaltigkeitsforum in den unternehmenseigenen Forst eingeladen. Dort widmeten sich die Gäste dem Thema Nachhaltigkeit in Workshops und einer Podiumsdiskussion. Gemeinsam wurden zukunftsfähige Konzepte entwickelt, um ökologische, soziale und ökonomische Aspekte sinnvoll miteinander zu verknüpfen.
Intern informiert Piepenbrock die Mitarbeiter im Intranet „puginfo“ über nachhaltige Themen. Neuen Mitarbeitern wird das nachhaltige Engagement des Unternehmens in der Einarbeitung nähergebracht. Außerdem ist es Teil des Schulungsprogramms der Piepenbrock Akademie, das alle Bereichs- und Objektleiter im Service Center in Osnabrück absolvieren. Darüber hinaus veranstaltet Piepenbrock jährlich die Nachhaltigkeitstage sowie den Gesundheitstag, bei denen sich die Mitarbeiter zu verschiedenen ökologischen und sozialen Themen informieren und an Workshops teilnehmen können. Anschließend können Teilnehmer in einer Umfrage Feedback geben und weitere Wünsche zum Nachhaltigkeitsengagement des Unternehmens äußern. Außerdem werden in Mitarbeitergesprächen oder Betriebsratssitzungen weitere relevante Themen diskutiert.

Relevante Themen der Stakeholder

Die aus den Dialogen mit den Stakeholdern regelmäßig hervorgehenden Themen und Anforderungen fasst Piepenbrock in einer Wesentlichkeitsmatrix zusammen. Diese gibt einen Überblick über die Relevanz verschiedener Themengebiete aus Sicht der Stakeholder ebenso wie aus Sicht von Piepenbrock (siehe folgende Abbildung im Abschnitt GRI 102-45 bis 102-49: Berichtsinhalte). Themen, die für beide Seiten eine hohe Relevanz aufweisen, werden in der nachhaltigen Unternehmensausrichtung besonders berücksichtigt und integriert.

GRI 102-41: Tarifverhandlungen

In der Piepenbrock Unternehmensgruppe ist die Vergütung von 90 Prozent der Angestellten und Arbeiter durch Tarifverträge abgedeckt. Dies betrifft Mitarbeiter in verschiedenen Geschäftsbereichen, wie der Gebäudereinigung und Sicherheit.

GRI 102-45 bis 102-49: Berichtsinhalte

Vorgehensweise bei der Berichterstattung

Vorgehensweise bei der Berichterstattung

Als ganzheitlicher Gebäudedienstleister mit einem breiten Angebotsportfolio und einer Vielzahl an Stakeholdern hat Piepenbrock Berührungspunkte mit verschiedensten Nachhaltigkeitsthemen. Um die relevantesten Themen zu ermitteln, steht Piepenbrock im Austausch mit den internen und externen Stakeholdern und führt eine Wesentlichkeitsanalyse mit den identifizierten Themendurch.Die in den Konzernabschlüssen berücksichtigten Entitäten sind im Bundesanzeiger nachzulesen.

Der Nachhaltigkeitsbericht soll sowohl die Interessen und Erwartungen der internen und externen Stakeholder abdecken als auch die der Piepenbrock Unternehmensgruppe und so allen Anspruchsgruppen einen Mehrwert bieten. Daher wurde im Vorfeld der Berichterstattung in einer Analysephase sowie in Anlehnung an die GRI-Richtlinien bestimmt, welche Inhalte der Bericht umfasst.

Zur Ermittlung der Stakeholder-Erwartungen wurden zunächst im Rahmen eines strukturierten Auswahlverfahrens die Vertreter der wichtigsten Interessengruppen definiert. Anschließend wurden mit diesen Tiefeninterviews geführt. Die Interessen der Piepenbrock Unternehmensgruppe hat der Arbeitskreis Nachhaltigkeit in Interviews mit den Fachabteilungen aufgedeckt. Die aus den Gesprächen mit den Interessengruppen und Fachabteilungen generierten Themen hat der Arbeitskreis Nachhaltigkeit nochmals selektiert und gebündelt – unter Berücksichtigung der GRI-Richtlinien – sowie in einer Wesentlichkeitsmatrix priorisiert. Die Matrix zeigt, dass insbesondere die wirtschaftliche Leistung sowohl für die Stakeholder als auch für Piepenbrock eine große Relevanz besitzt. Auch Arbeitgeberfaktoren wie die Arbeitssicherheit und der Gesundheitsschutz, faire Beschäftigungsverhältnisse und Löhne oder die Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten spielen eine Rolle ebenso wie die Lieferantenauswahl hinsichtlich der ökologischen und sozialen Folgen. Außerdem sind die Compliance-Kultur und Korruptionsbekämpfung sowie das Thema Energie für alle Interessengruppen bedeutend. Dahingegen spielt das Verhalten im Wettbewerb für die Stakeholdergruppen eine wichtigere Rolle, während die Aspekte Emissionen sowie Kundengesundheit und -sicherheit für Piepenbrock bedeutender sind.

Insgesamt bietet die auf Basis der Wesentlichkeitsmatrix und GRI-Standards getroffene Themenauswahl einen Querschnitt der relevanten Nachhaltigkeitsaspekte und des nachhaltigen Engagements von Piepenbrock:

Themen der WesentlichkeitsmatrixEntsprechende GRI-Themen
Wirtschaftliche LeistungWirtschaftliche Leistung (GRI 201)
Arbeitssicherheit und GesundheitsschutzVerstöße im Zusammenhang mit den Gesundheits- und Sicherheitsauswirkungen von Produkten und Dienstleistungen (GRI 416-2)
LieferantenauswahlLieferkette (GRI 102-9)
Emissionen (GRI 305)
Faire Beschäftigungsverhältnisse und LöhneTarifverhandlungen (GRI 102-41)
Prüfung auf Einhaltung der Menschenrechte (GRI 412)
Aus- und WeiterbildungsmöglichkeitenSchulungen und Seminare
Compliance-KulturWerte, Richtlinien, Standards und Verhaltensnormen (GRI 102-16)
KorruptionsbekämpfungKorruptionsbekämpfung (GRI 205)
EnergieEnergie (GRI 302)
Verhalten im WettbewerbWettbewerbswidriges Verhalten (GRI 206)
EmissionenEmissionen (GRI 305)
Kundengesundheit und -sicherheitKundengesundheit und -sicherheit (GRI 416)

 

Im Vergleich zum Nachhaltigkeitsbericht nach GRI-Standards 2019 wurden keine Neuformulierungen oder Änderungen an der Liste der wesentlichen Themen und der Themenabgrenzung vorgenommen.

GRI 102-50 bis 102-56: Berichtsprofil

Der Nachhaltigkeitsbericht nach GRI-Standards

Seit 2011 veröffentlicht die Piepenbrock Unternehmensgruppe jährlich einen Nachhaltigkeitsbericht – zunächst in Buchform. Ab 2014 erfolgte die Berichterstattung über das Nachhaltigkeitsportal.
Der vorliegende Nachhaltigkeitsbericht der Piepenbrock Unternehmensgruppe orientiert sich an den Standards der Global Reporting Initiative und ist der dritte Bericht seit 2018. Er bezieht sich auf das Geschäftsjahr 2020 (1. Januar 2020 bis 31. Dezember 2020). Der Bericht wurde in Übereinstimmung mit den „GRI-Standards: Option Kern“ erstellt und von einer externen und unabhängigen Stelle verifiziert. Das heißt: die im Bericht aufgeführten Kriterien zu den Bereichen Umwelt, Soziales und gesetzliche Vorgaben – ESG (Environment, Social, Governance) – wurden durch ein externes Audit und die gesichteten Unternehmensunterlagen geprüft. Der Bericht ist über die Webseite der Piepenbrock Unternehmensgruppe öffentlich zugänglich.

Für die Erstellung des Berichts zeichnet das Nachhaltigkeitsmanagement von Piepenbrock mit dem Arbeitskreis Nachhaltigkeit verantwortlich. Dieser setzt sich aus Katrin Volbers, kaufmännische Mitarbeiterin Nachhaltigkeitsmanagement, sowie zwei weiteren Mitarbeitern unterschiedlicher Fachabteilungen zusammen. Unterstützung erhielt der Arbeitskreis bei der Sammlung und Aufarbeitung der zahlreichen Zahlen, Daten und Fakten außerdem von den einzelnen Fachabteilungen des Unternehmens. Denn das nachhaltige Engagement ist im unternehmerischen Handeln von Piepenbrock fest verankert. Jede Abteilung berücksichtigt dieses in den unternehmerischen Tätigkeiten und trägt somit zur Nachhaltigkeit bei.

Bei Fragen steht der Arbeitskreis Nachhaltigkeit zur Verfügung.

Kontaktdaten der Mitglieder des Arbeitskreises Nachhaltigkeit:

Katrin Volbers
Kaufmännische Mitarbeiterin Nachhaltigkeitsmanagement
E-Mail: k.volbers@piepenbrock.de

Katrin Zack-Wiedemann
Vertriebsmanagerin
E-Mail: k.zack@piepenbrock.de

Holger Möllmann
Fachkraft für Arbeitssicherheit
E-Mail: h.moellmann@piepenbrock.de

Redaktioneller Hinweis: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird im vorliegenden Bericht grundsätzlich das generische Maskulinum verwendet. Dies stellt jedoch keine Wertung dar. Alle Nennungen sind geschlechtsneutral zu verstehen.